Seid Ihr Formel 1 – Fans?

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Oder überhaupt Motorsportfans? Oder betreibt ihr sogar selbst Motorsport?

Unter den „normalen“ Motorsportlern geniesst die Formel 1 ja nicht gerade den allerbesten Ruf: Zuviel Show. Zu viel unverständliches Reglement.

Jetzt gibts aber einen kompletten Neubeginn, in dieser Saison!

Das erste Qualifying ist vorbei. Was am stärksten aufgefallen ist:

Sebastian Vettel ist nicht vorne dabei, nichtmal unter den besten 10.

Und alles hört sich ganz anders an. Die Formel 1 – Motoren haben nur noch 1,6 Ltr. Hubraum, sind 6-Zylinder in V-Anordnung und mit einem mehrfachen Hybridsystem gekoppelt – elektrische Energie wird beim Bremsen wie auch durch die Energie des Abgases erzeugt und wieder zur Erhöhung der Antriebsleistung genutzt.

Mit Energie-Rückgewinnung arbeitet seit über 10 Jahren auch jeder Vollhybrid – Toyota. Die Formel 1-Leute haben halt etwas länger gebraucht, um da drauf zu kommen. Weil das Reglement vorschreibt, dass sie maximal 100kg Kraftstoff für ein Rennen verbrauchen dürfen, wurde eben geschaut, wie man effizient und flott vorankommt – und es wurde ein Hybrid daraus.

Dass mit einem Hybridauto alles leiser wird, sind wir schon gewohnt.

Ein Voll – Hybrid – Toyota ist eines der absolut zuverlässigsten und pannenärmsten Autos, das man kaufen kann. Schaun mer mal, ob die Ingenieure der Formel 1 das auch so gut hingebracht haben.

Am Anfang oder schon mittendrin?

Große Ankündigungen, kleine Schritte: so sieht es derzeit aus in Sachen Elektro-Mobilität.

Ist das wirklich so, oder muss man nur mal über seinen persönlichen Auto-Tellerrand mal rausschauen, sind wir nicht schon mitten drin?

Mal sehen:

Die allermeisten Züge fahren elektrisch. Und das auch noch verhältnismässig zuverlässig.

Elektrische Gabelstapler sind absolut üblich und in der Logistik gar nicht wegzudenken.

Elektrisch betriebene Rollstühle und ähnliche Gefährte helfen den Menschen mit Handicap, ihren Alltag mit etwas weniger Problemen zu meistern.

Im Modellsport sind die elektrischen nicht nur leiser, sondern oft auch schneller, stärker, reaktionsfreudiger als die Verbrennungsmotor-getriebenen Gefährte.

Diese und mehr Anwendungen von elektrisch betriebenen Fahrzeugen gibts seit Jahrzehnten.

Seit relativ kurzer Zeit sieht man immer mehr und häufiger elektrische betriebene Fahrräder. Schon falsch: die meisten davon werden ja gar nicht rein elektrisch betrieben, sondern unterstützen den Radfahrer mit zusätzlicher elektrischer Kraft. Sie fahren also nicht von selbst, sondern benötigen schon einen gewissen Muskel-Einsatz des Benutzers.

Sind also eigentlich auch Hybrid-Fahrzeuge: Sie nutzen die Kraft des Fahrers und die Kraft der elektrischen Energie.

Und Hybrid ist mir ja sowieso sehr, sehr sympatisch.

Wär das also was?

Ohne allzu großen Kraft- und Trainingsaufwand rauf auf den Berg, und mit viel Spaß und Speed wieder runter! Beim Mountainbiken war ersteres immer die Herausforderung, von Neukirchen auf den Hirschenstein, das dauert. 700-800 Höhenmeter. Aus gesundheitlichen Gründen muss die allergrößte Schinderei bei mir persönlich einfach nicht sein. Ehrlich gesagt, soll sie nicht sein. Aber es muss einfach sein, das Runterfahren ist sooo genial!

Mit dem Auto rauf und mitm Radl runter geht aus Gründen der persönlichen Ehre schon gleich gar nicht. Nein, niemals.

Also, gehts jetzt weiter mit der persönlichen Elektromobilität. Ein E-MTB muss her. Entweder Hardtail oder Fully. Und nicht allzu teuer, bin ja Freizeitradler.

Hat da jemand einen Tipp?

Bin derzeit ganz nah an einem Haibike Xduro.

Sowas da:

Passt doch zu „besserbewegt“, oder?

Ein ganz besonderer Saft. Motoröl.

Im besten Fall kostet es einfach nur einiges, viel oder sehr viel Geld beim Ölwechsel.

Es kann aber auch sein, dass man sich als Autofahrer – je nach Anspruch des Autos – regelmässig und intensiv darum kümmern muss:

Das Motoröl. Was hat es überhaupt für Aufgaben?

Es muss Schmieren, klar. Die beweglichen Teile in Motoren bewegen sich mit sehr hoher Geschwindigkeit in äußerst engen Toleranzen. Die Additive zur Reibungsreduzierung im Motoröl bilden eine dünne, aber extrem belastbare Schicht, so dass sie problemlos übereinander gleiten können. Ohne diese Schutzschicht würde sich der Motor aufgrund der Reibung überhitzen und festfressen.

Öl muss Abdichten
Obwohl die Toleranzen z.B. zwischen Kolben und Zylinderwand extrem eng gehalten werden, entsteht ein winziger Spalt. Das Öl trägt dazu bei, diesen Spalt zu verschließen, und sorgt damit für die Aufrechterhaltung der Kompression und somit der Motorleistung.

Öl muss Kühlen
Eine weniger bekannte, aber ganz entscheidende Funktion des Motoröls ist seine Kühlfunktion. Es leitet die Wärme aus den heißeren Motorbereichen ab.

Öl reinigt den Motor von innen
Die im Öl enthaltenen Reinigungsadditive tragen dazu bei, die Bildung von Ablagerungen auf heißen Flächen zu verhindern. Dadurch bleibt der Motor innerlich länger sauber.

Öl schützt vor Rost
Ja, klar. Die Brennvorgänge im Motor erzeugen Säuren, die zu Rost und Korrosion führen können. Motoröl enthält spezielle Additive, die in der Lage sind, diese Säuren zu neutralisieren und damit Rost und Korrosion zu beseitigen.

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Kann man da alles nehmen? Geht das billige vom Baumarkt  – ein Liter 3 € -, oder muss es das von der Tankstelle zum fast zehnfachen Preis sein?

Worauf kommts überhaupt an?

Wie so oft, gibt es keine pauschalen Antworten. Hängt immer von den Anforderungen ab.

Baumarktöl muss nicht immer schlecht sein, aber das billigste wird sicher nicht die hohen Anforderungen erfüllen, die an ein PKW-Öl heutzutage gestellt werden.

Ich war vor ein paar Monaten bei einem richtigen „Motorölseminar“ und muss zugeben, dass ich 25 Jahre lang immer nur Halbwissen verkauft habe – obwohl ich immer noch nicht behaupten möchte, jetzt ein Spitzenexperte zu sein.

Der Bereich ist unglaublich umfangreich, was es da alles zu beachten gibt!

Ein paar Beispiele:

Die Viskositätsangaben auf den Ölflaschen, gemeinhin als bekanntestes Merkmal. Diese Klassen werden bereits seit 1911 (!!) von der SAE( = Society of Automotive Engineers) beschrieben. Zum Beispiel 10W40: Der erste Wert „10“ beschreibt die Viskosität bei einer Kaltstart-Temperatur von -18°C, W bedeutet einfach „Winter“, der Wert „40“ beschreibt die Viskosität bei einer Temperatur von 100°C. Jetzt kommt das erste Problem: das sagt jetzt eben gar nichts darüber aus, ob das Öl z.B. bei -25°C (könnte schon mal vorkommen, oder?) überhaupt noch schmierfähig ist  – ebenso wenig darüber, ob bei Temperaturen im Motor von 150°C, wie sie bei modernen Motoren öfter der Fall sind, eine ausreichende Hochtemperaturschmierung möglich ist.

Ein großer Unterschied besteht, trotz gleicher Viskositätsangaben, zwischen PKW- und LKW-Ölen: der besteht in der unterschiedlichen Art und Weise, wie Notlaufeigenschaften z.B. beim Kaltstart sichergestellt werden. Die Technik beim LKW stellt hier ganz andere Anforderungen wie im PKW – und die Zusätze, die im LKW-Öl gute Arbeit leisten, können sehr schnell einen Partikelfilter im PKW zerstören!

Apropos Partikelfilter: zwei ansonsten sehr ähnliche Motoröle können mit den sogenannten „C“-Spezifikationen (C1, C2, C3, ..) oder eben auch ohne hergestellt werden. In einem dafür ausgelegten Benzinmotor leisten beide gleich hervorragende Dienste, in einem modernen PKW-Dieselmotor mit Rußpartikelfilter kann das Öl ohne „C“-Klassifizierung großen Ärger anrichten: Das C-Öl verbrennt Aschearm (oder -frei), im anderen Fall wird Asche abgelagert, die eben Partikelfilter und Abgasrückführung zerstören kann. Andererseits kann ein teures „C“-Öl völlig ungeeignet für einen anderen Motor, insbesondere Young-oder Oldtimer sein und hier den Motor zerstören, also Vorsicht!

Bei uns gibts Original-Öle von Toyota, die „TGMO“ (Toyota Genuine Motor Oil) genannt werden.

100% gestestet und passend für Toyota. Selbstverständlich auch hier ganz verschiedene Anforderungen, für die es unterschiedliche Produkte gibt.

Alle Original Toyota-Motoröle erfüllen nicht nur die international anerkannten Standards von API (American Petroleum Institute) und ACEA (Association des Constructeurs Européens d’Automobiles), sondern darüber hinaus strengere Anforderungen an Qualität und Leistungsfähigkeit. Toyota führt Tests an aktuellen Fahrzeugen und Bauteilen durch, so dass die Öle mit optimalen Qualitätsmerkmalen ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit sicherstellen.
Die TGMO-Reihe umfasst alle Arten von Motorölen, vom Hochleistungsöl bis zum Universalöl, vom Mineralöl bis zum Synthetiköl.Von super-sicher bei heissem Einsatz mit Höchstgeschwindigkeit bis super(Diesel)-Kraftstoff-Sparend. Und preiswert sind sie auch noch, viel günstiger als an der Tankstelle! Sogar ein Nachfüllpack mit Handschuhen, Tuch und Trichter ist erhältlich.

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Natürlich haben auch andere Hersteller gute Öle. Es muss halt ganz einfach sichergestellt werden, dass das Öl zum jeweiligen Motor und auch Einsatz passt.

Wer noch viel, viel mehr und auch chemische Hintergrundinfos haben will, sollte das hier mal lesen:

Klicke, um auf ABC_D_Mai_2009.pdf zuzugreifen

Europäische Toyota – Händlertagung 2014 in Berlin

In Berlin, in einer riesigen Halle im ehemaligen Flughafen Tempelhof fand die gesamteuropäische Toyota – Händlertagung statt.

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Wir Toyota-Händler aus allen europäischen Ländern, auch Russland, wurden über die geplanten Schritte und die neuen und zukünftigen  Fahrzeuge informiert.

Ich bin natürlich morgens mit dem Auto nach Berlin angereist – so wie sich das gehört, mit dem GT86. Die zwei Stunden vor der Veranstaltung waren mit interessanten Kollegengesprächen gut gefüllt. Zum Beispiel der Austausch darüber, mit welchen durchaus ähnlichen Herausforderungen die Kollegen in Österreich zu kämpfen haben – diese aber mit anderen rechtlichen Voraussetzungen auf ganz andere Art meistern.

Zum Einlass in die Halle mussten wir sämtliche elektronischen Geräte abgeben – aus Gründen der Geheimhaltung. Es wurden Fahrzeug – Prototypen gezeigt, die in der Öffentlichkeit und bei Journalisten noch nicht einmal angekündigt sind – da sollten keine Fotos auftauchen. Allerdings hab ich mich schon gewundert, wie mein USB-Stick am Schlüsselbund Fotos machen könnte – den musste ich auch abgeben.

Es gab zwar kein „richtiges“ Essen, aber für alkoholfreie Getränke und eine echte Berliner Currywust, alternativ noch ein bisschen anderer Fingerfood, hats dann doch gereicht.

Die Präsentation fand in einer Halle statt, durch die eine „Fahrbahn“ führte – dort wurden die zukünftigen Modelle gezeigt und auch die zukünftige Stratgegie Toyota’s in Europa erläutert.

Ein kommendes Modell hat mir optisch mit am meisten imponiert:

Der neue kleine Aygo, von dem Fotos auch in den nächsten Tagen in der Presse auftauchen werden. Frisch, frech – und in vielerlei Hinsicht individualisierbar!

Ein richtig schöner, kleiner Flitzer – bin auf den Preis mal gespannt.

Nicht alle Marketing- und Vertriebsvorstellungen der europäischen Führungsmannschaft bekam volle Zustimmung, wie aus den durchaus unterschiedlichen Beifallslautstärken leicht zu entnehmen war. Auch die Ideen zur zukünftigen Ausrichtung in Sachen Kundenkontakt trafen nicht auf volle Zustimmung – das liegt aber sicher in jeder Branche und bei jeder so großen Organisation ähnlich.

Als alle neuen und zukünftigen Modelle vorgestellt waren, wurde auf riesigen Leinwänden ein Film gezeigt, in dem Akio Toyoda, der Präsident der Toyota Motor Corporation, über sich und seine Firma erzählt hat – die im Moment im Begriff ist, sich wieder einmal komplett neu zu erfinden!

Em Ende des Films kam ein TS030 – Hybridrennwagen in die Halle gefahren, hinterher ein GT86 – Rennfahrzeug. Und wer steigt aus dem GT86 aus?

Richtig!! Niemand geringerer als Akio Toyoda selbst !

Er stand vor – wieviel waren es überhaupt, irgendetwas zwischen 1000-2000 Leuten, und hielt in gut verständlichem Englisch eine Rede, ganz ohne irgendwelche zusätzlichen Videoeffekte oder Hilfsmittel, die alle von den Sitzen gerissen hat! Standing Ovations! Ich hab ja schon viel von dem Mann gelesen, aber ihn live zu erleben, ist doch nochmal eine ganz andere Nummer. Er weiss genau, wo es hingehen soll und hat eine Vision, was Toyota erreichen will. Und wird, er ist überzeugt und ich nehme ihm das ab.

Ich bin tief beeindruckt, ganz ehrlich. Sympathisch, authentisch, offen. Unglaublich. Steht da und verbeugt sich vor seinen Händlern.

Gänsehaut-Feeling pur.

Das war alleine die Anreise wert.

Dass danach noch die neuen Modelle ausgestellt waren, ich hab sie kurz angesehen, ok, wir sind mit den Wettbewerbern auf gleicher Höhe und teilweise etwas voraus. Zukünftig hoffentlich etwas weiter voraus.

Ich hab meinen USB-Stick von der Garderobe geholt und mich beschwert, dass er immer noch keine Fotos macht – dann in den GT86 gesetzt, im Berliner Stau gestanden …

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..und hab an Akis Toyoda ’s Worte gedacht. Sinngemäss: „arbeitet hart, um die Toyota-Fahrer zufriedenzustellen – vergesst aber dabei nicht, auch selbst Spaß zu haben!“ Ich nehme ihm auch das ab …

Au (t) o – Ersatzteilpreise – ein grosser Kreis

Vermutlich hat es jeden Autobesitzer schonmal erwischt:

Die Ersatzteile waren doch einiges teurer, als man das erwartet hätte.

Ein lieber Kunde brachte den Yaris seiner Tochter, die damit eine leichte Feindberührung mit der Garagenmauer hatte, zur Erstellung eines Kostenvoranschlages für die entsprechende Reparatur. Es war nicht schlimm und liess sich per SmartRepair, mit einer Spotlackierung für unter 200€ beheben. Er hat sich da richtig darüber gefreut – was schon etwas ungewöhnlich ist. Er gab die Reparatur dann auch sofort in Auftrag.

Bei der Abholung erzählte er dann auch von sich aus, warum er sich über die faire Rechnung gefreut hat: zwei Wochen zuvor war er mit seinem Geschäftswagen – ein europäisches „Premiumfabrikat“ – mit dem Aussenspiegel unglücklich gegen die gleiche Garagenmauer gekommen. Er hat bei seinem Händler einen neuen Spiegel bestellt und montieren lassen – bei der Rechnung wäre er fast umgefallen, sagte er: über 1500.- € !

Schon eine stolze Summe, die bei vielen Leuten für den jährlichen gesamten Wertverlust des Autos reichen muss. Warum ist das so?

Meine Meinung dazu:

Nun, zum einen steckt da einiges an Technik drin in so einem Teil. Weil man ja eine Spurwechselwarner, elektrische Anklappfunktion, Heizung, Blinker und natürlich elektrische Verstellung dabei haben will. Allerdings kosten ein paar kleine Elektromotoren und Elektronikbauteile ja nicht die Welt, wie man bei den Supermarkt-Gadgets täglich gezeigt bekommt. Warum also dieser horrende Preis?

Weil es der Auto-Hersteller durchsetzen kann, ganz einfach. Vielleicht sogar muss. Mit dem Verkauf der Neuwagen wird kaum Geld verdient: vor allem in den höheren Fahrzeugklassen sind Nachlässe im 2-stelligen Prozentbereich schon fast üblich, mit zusätzlichen Unterstützungsmassnahmen bei gewerblichen Leasingverträgen. Damit verdient vielleicht der Hersteller noch ein bisschen was, aber keinesfalls mehr der Händler, wenn er seine Kosten realistisch kalkuliert.

Was macht also der Hersteller oder Importeur, damit ihm seine Händler nicht pleitegehen? Er sucht und findet die Möglichkeit, sein Vertriebsnetz am Leben zu halten, im Service bzw. bei der Reparatur.

Bei Teilen, die wenig wettbewerbsgefährdet sind, wird ein fast schamloser Preis verlangt oder eine schon unverschämte Marge draufgeschlagen. Der Händler kann und will sich kaum dagegen wehren, weil: ein paar Prozent Rabatt von 1000€ sind halt viel schöner in der Kasse als von 200€. Bei einfach herzustellenden Teilen wie z.B. Filtern oder Bremsklötzen können viele Lieferanten  schnell und in ähnlicher Qualität wie der Hersteller liefern, da kann man nicht allzuviel zuschlagen – darum passen hier die Preise auch einigermassen.

Die Geschichte mit dem Spiegel hat mir keine Ruhe gelassen, und ich habe die Preise für die Aussenspiegel unserer Autos mal nachgesehen: ein Spiegel für den Prius, mit elektrischer Anklappfunktion und integriertem LED-Blinker, kostet komplett knapp 470.-€. Für den GT86, ohne LED-Blinker, etwas über 600.-€. Wieso ist der GT86-Spiegel teurer? Weil es weniger Autos davon gibt?

Egal: wenn damit der Fahrzeugpreis bzw. der Nachlass subventioniert wird, dann hätte ich lieber den echten Preis fürs Auto – und dafür faire Teilepreise. Da kann man sich drauf einstellen, als Kunde und als Händler.

Wenn nämlich die Kundenzufriedenheit im Autogeschäft wirklich wichtig ist, dann, finde ich, soll mit offenen Karten gespielt werden. Wenn ich mir dann ein Auto nicht leisten kann, fahre ich halt eines aus meiner Preiskategorie – und muss beim Unterhalt und kleinen Reparaturen keine unliebsamen Überraschungen erleben.

Vielleicht  bin ich ja ein Träumer, und eine faire Welt gibts gar nicht. Oder die will fast gar niemand haben, lieber immer ein bisschen vorgespielt bekommen, wie gut und schön doch alles ist. Die mittelfristige Entwicklung nicht nur in Sachen Mobilität wird es zeigen.