Die Welt ändert sich. Und selber?

Sachen gibts, die konnte man sich vor kurzer Zeit noch gar nicht vorstellen.

Ein Komiker wird von einem Staatsoberhaupt verklagt.

Über 300000 Leute leisten eine Anzahlung von 1000$ für ein Auto von Tesla, von dem sie nicht genau gesagt bekommen, was es mal kosten wird, was es kann und wann sie es bekommen.

Autohersteller nutzen die kleinsten Lücken in gesetzlichen Regelungen, um immer noch mehr Geld als Managerbonus zahlen zu könn…, nein, natürlich um immer bessere Entwicklungen zum Vorteil der Verbraucher machen zu können (/ironiemodus aus).

Die Autobranche ist halt nun mal meine Welt. Und die ändert sich ganz gewaltig. Nicht nur wegen Elon Musk, der viel Geld damit verdient, dass seine Firma Tesla bei der Herstellung von Elektroautos riesige Summen Verlust macht. Offensichtlich muss das so sein. Was modern ist wie z.B. Zalando, muss als Firma Kosten produzieren und soll gar keinen Gewinn abwerfen.

Im deutschen Autohandel ist ja seit Jahren die Konzentration auf große Händler und Handelsgruppen im Gange. Ganz egal, ob Kunden lieber vor Ort kaufen oder nicht: der Vertragshändler muss schon ein paar Millionen der EZB-verteilten Euros in Grund, Boden und Gebäude investieren, um vom Hersteller / Importeur akzeptiert zu werden. Auf jeden Fall sollte die Investition so gross sein, dass ein einzelner Unternehmer es nicht ganz schaffft, alles in einem Leben abzuzahlen. Damit ist er immer motiviert bei der Sache und bei allen Torheiten, die seiner Marke so einfallen, mit Begeisterung dabei ist. Glauben die großen Manager – und bislang gab ihnen der Markt recht.

Bisher ist die Art und Weise, wie Autos gekauft und genutzt werden, seit gefühlten 100 Jahren kaum anders geworden. Das wird sich aber dramatisch ändern, sagen viele Marktforscher. Die Digitalisierung ändert womöglich alles – lest mal diesen Artikel von Derek Finke.

Und das ist nicht die einzige umwälzende Veränderung. Die Toyota Hybridautos kennen und betreuen wir jetzt seit über 15 Jahren – hier ist schon deutlich sichtbar, dass sich die Rolle des Händlers/der Werkstatt ändert: an den Dingern geht einfach fast gar nix kaputt! Wenn bald massentaugliche, besser massenleistbare Fahrzeuge mit Wasserstoff-Betrieb auf dem Markt sind, wird das vermutlich nochmal wesentlich deutlicher, die Autos werden nochmal weniger Wartungs- und Instandsetzungsaufwand haben (das gilt auch für Elektrofahrzeuge, an deren Markt-Durchsetzung ich aber bisher nicht glaube).

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Was sind dann die Aufgaben in der Werkstatt? Software-Updates der Connectivity-Funktionen, zum Beispiel. Das neue Smartphone aktivieren und mit dem Navi koppeln. Allerdings auch ein paar Herausforderungen, wie Lichteinstellung bei den neuen LED-Lichtsystemen – da geht nix mehr mit einem Strich an der Wand, da ist wieder richtig Geld in die Hand nehmen angesagt, für Testsysteme in den Werkstätten. Allerdings müssen auch die Verbraucher/Autofahrer sich auf andere Kosten einstellen: statt dem häufigen Zündkerzenwechsel kostet halt der Lichttest zukünftig jährlich ein paar Euro.

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Und wenn ein neues Gefährt gewünscht wird oder zum Kauf ansteht? Vielleicht passiert die Probefahrt bald auch schon mit einer VR-Brille und in virtueller Realität. Brauchts dann noch einen Riesen-Showroom, in dem Autos stehen? Wenn das neue Gefährt dann sowieso individuell online konfiguriert und im Store bestellt wird? Eher nicht. Sogar gebrauchte Fahrzeuge werden per Software-Updates/Änderungen an individuelle Wünsche angepasst werden können. Ganze Heerscharen von Programmieren werden dazu notwendig sein. Eine Aufgabe für die Leute, deren Integration unsere größte Herausforderung in den nächsten Jahren ist. Vielleicht. Hoffentlich.

Wie viele „alte“ Leute werden sich dieser neuen Welt nicht ausliefern wollen oder können? Fahren die dann nur noch mit Old- oder Youngtimern? Wenn Tesla das neue Apple ist, dann wird es auf jeden Fall kein Oldtimer-Elektroauto geben können – denn nach Ablauf der Garantiezeit haben diese Firmen kein Interesse mehr daran, das Produkt funktionsfähig zu halten. Mit den aktuellen Geräten war und ist das so, das habe ich selber erleben dürfen. Das könnte ein gar grausiges Erwachen geben, wenn die „alten“ Firmen dann nicht mehr auf dem Markt sind. Aber es wird akzeptiert werden, denn es bleibt ja gar nichts anderes übrig – wie beim Aussterben der kleinen Lebensmittelhändler. Die Geldflüsse werden umgelenkt zu ein paar wenigen Großkonzernen – und keiner braucht zu glauben, dass eine Regierung da einen lenkenden Einfluss haben wird. Die Regierungen sind die Hure der Industrie, der Zug ist abgefahren.

Um wieder den Kreis zur Überschrift zu schliessen: Ja, klar werde ich mich ändern (müssen) und ich will das auch. So fahr ich zum allerersten Mal mit dem Zug zu einer Toyota-Händlerversammlung. Weils einfach so viel billiger ist, dass wir auch bei einer Fahrgemeinschaft da nicht hinkommen. Aber alleine da dran hängts nicht: die Strecke dorthin ist fast ausschliesslich Autobahn, und die macht nun wirklich keinen Spaß mehr zu fahren. Zumindest wenn man einen engen zeitlichen Rahmen einhalten muss und zu Zeiten mit hohem Verkehrsaufkommen auf der A3 unterwegs sein muss. Ansonsten würde ich schon mit einem Auto dort hinfahren. Entweder Landstraßen-Erlebnis-Intensiv mit einem GT86 oder ganz relaxed mit einem Hybrid-Toyota (oder einem der besten Autos der Welt überhaupt, mit einem LandCruiser). Daran wird sich für mich auch nichts ändern. Zumindest nicht so schnell. Irgendwas muss man ja auch der nächsten Generation überlassen, oder?

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Uitwaaien.

Das Wort ist angeblich holländisch und bedeutet etwa „Eine Pause machen, um den Kopf frei zu bekommen“.

Das mach ich doch gerne. Es reicht auch eine kurze Pause. In dieser Pause hab ich in die AutoBild Nr.6/2016 und in den DAT-Report 2015 geschaut. Erst nacheinander, dann gleichzeitig vergleichend. Das musst erstmal in den Kopf reinbekommen.

Den unglaublich großen Unterschied zwischen Wunsch (Journalisten – Berichte in der AutoBild) und Wirklichkeit (Befragung von 4000 Endverbrauchern im DAT-Report).

So legen die Tester der Automagazine seit geraumer Zeit größten Wert auf die sogenannten „Assistenzsysteme“ -laut dem DAT-Report kennen aber gerade einmal 56% der Autofahrer die sicherlich noch weit weniger zahlreichen technischen Funktionen ihres jetzigen Autos!

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Die vielfältigen Möglichkeiten muss man erstmal kennenlernen- und sich dann auch noch merken können! Gar nichts hilft, wenn man zum Händler fährt und sich das „nervige Gepiepse“ vom Spurwechselwarner deaktivieren lässt. Dann geht das Ding auch in einer Gefahrensituation nicht mehr. Wozu hat mans dann gekauft?

Jetzt sitze ich täglich in verschiedenen neuen Autos und es ist mein Job,- zumindest gehört es nach meinem Verständnis definitiv dazu-, mich damit möglichst perfekt auszukennen und die Bedienung zu beherrschen. Jetzt lacht mich nicht aus, aber manchmal wird es schon kompliziert, ein 10 Jahre altes Navigationssystem eines Gebrauchtwagen zu erklären. Wie soll jetzt jemand, der im Schnitt pro Tag gerade mal eine halbe Stunde im Auto verbringt (14350km statistische Durchschnitts-Fahrleistung pro Auto lt. DAT-Report, bei 60km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und 360 Tagen pro Jahr) sich die Bedienung der Systeme überhaupt einprägen können?

In vielen Kundengesprächen wird mir das immer wieder bestätigt: etliche Funktionen der umfangreichen Komfort- und Sicherheitsausstattungen der modernen Autos werden gar nicht genutzt. Wozu wird’s dann gekauft? Regelmässig oder immer genutzt werden Helfer, die man in maximal 15 Sekunden erklären kann – nur dann ist es möglich, das Ding während der Fahrt auch mal zu „probieren“. Wenn man zur Benutzung stehenbleiben muss oder es zuhause in der Garage üben, dann hat es keinen Sinn. Denn es wird kaum genutzt werden.

Noch dazu, wenn es zumindest zeitweise mehr nervt als nutzt. Was mir selbst passiert ist: ich bin auf einer meiner Hausstrecken mit einem Auto etwas flotter unterwegs gewesen, das mit einem Spurwarner und Müdigkeitserkennung ausgerüstet ist. Nach einem ca. 3km langem Strassenstück, auf dem eine Kurve der anderen folgt und es keine 100m geradeaus gibt, erschien im Display die Warnung: „Achtung! Sie sollten eine Pause einlegen, sie werden müde“. In meiner ersten Reaktion habe ich den elektronischen Hanswurst gleich mal ordentlich beschimpft, es war ihm aber egal. Er warnte weiter. Nach ein bisschen nachdenken und rumprobieren habe ich festgestellt, dass von dem System ein oftmaliges Korrigieren der Fahrspur in Verbindung mit immer wiederkehrenden Fahrspur-Fehlern als Müdigkeit interpretiert wird. Ich bin aber einfach nur flott unterwegs gewesen und hab die Toleranzen meiner Fahrspur ausgenutzt.

Bitte nicht falsch verstehen: wenn so ein System hilft, auch nur einen Unfall zu vermeiden, dann ist seine Existenz berechtigt. Wenn man aber damit nicht umgehen kann – wie soll es dann helfen können?

Nun sind solche Gerätschaften in modernen Neuwagen eingebaut, die oft – zumindest sollte es so sein – von einem Sach-Verständigen Menschen (Auto-Verkäufer, Berater) des Herstellers an seinen Benutzer/Besitzer ausgeliefert werden und dabei die Funktionen korrekt erklärt werden. Was aber passiert, wenn dann z.B. der 18 Monate alte Mietwagen von einem „Allemarkenhändler“ zu einem privatmarktgerechten Preis an einen privaten Benutzer ausgeliefert wird? Wir erfahren es oftmals, dass die frischgebackenen Autobesitzer nicht einmal wissen, wo der Tankdeckel zu öffnen geht. Wenn das schon nicht erklärt wird (oder erklärt werden kann), wie soll dann der stolze Inhaber eines günstig erworbenen EU-Fahrzeugs aus seiner dänisch-sprachigen Betriebsanleitung herauslesen können, wie ein Abstandstempomat richtig bedient werden soll?

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Ohje, liebe Autoindustrie. Ich glaube, ihr überfordert einen großen Teil Eurer Kunden. Die haben den Kopf dann nicht mehr frei, um sich auf den Straßenverkehr konzentrieren zu können. Aber ich weiß ja, ihr braucht den Umsatz aus dem Ersatzteilgeschäft, um eure Händler am Leben zu halten … aber das ist wieder eine andere Geschichte Weiterlesen „Uitwaaien.“

Downsizing. Gut oder gut – und für wen?

Der Begriff wird seit ein paar Jahren in der Autopresse immer öfter verwendet.

Downsizing – was bedeutet das?

Es soll aussagen, dass ein neuer Motor die gleiche oder sogar etwas höhere Leistung bei geringerem Hubraum entwickelt. Oft reduziert sich auch die Anzahl der Zylinder im Motor – es sind sogar deutsche „Premiumautomobile“ mit 3-Zylinder-Motor zu haben, wo vor ein paar Jahren standesgemäss noch mindestens ein 6-Zylinder eingebaut war. Gleichzeitig mit der Reduzierung der Motorgröße wird die Aufladung, meist per Turbolader, erhöht.

Was ist der Effekt?

Die Hersteller werben mit Verbrauchs (CO2) – und Schadstoffreduzierungen. Auf dem Papier nachvollziehbar, die Verbrauchswerte laut Angabenverordnung reduzieren sich. Allerdings: in der Praxis ist davon nicht viel zu spüren, das kann man  auch nachvollziehen, z.B. auf www.spritmonitor.de (hier ermitteln viele tausend Autofahrer die tatsächlichen Verbräuche ihrer Autos) . Das liegt meiner Meinung nach daran, dass die Hersteller die Motor – Steuerungselektronik mittlerweile ganz exakt auf die vorgeschriebenen Zyklusfahrten hin optimieren. Für die alltäglichen Fahren leider meist ohne Auswirkung, mache Fahrzeuge haben sogar einen höheren Verbrauch als die direkten Vorgänger.

Mittlerweile wird die Drehmomententwicklung dieser aufgeladenen Motoren so gesteuert, dass der Fahrer im meistens genutzten niedrigen Drehzahlbereich das Gefühl von viel „Motorkraft“ vermittelt bekommt. Bei mehr Leistungsanforderung / höheren Drehzahlen merkt man dann aber schnell, dass auch hier nur mit Wasser gekocht wird – vor allem im direkten Vergleich zu einem guten Saugmotor auf der Straße.

Wie sieht es mit der Haltbarkeit von solch aufgeladenen kleinen Motoren aus? Nun, prinzipiell glaube ich schon, dass die Entwicklungsabteilungen der Autohersteller das Thema im Griff haben und die Motoren technisch halten werden, auch bei hohen 6-stelligen Laufleistungen. Allerdings ist das ganze „Drumherum“ um so einen Motor so kompliziert, aufwendig und damit störanfällig, dass schon relativ kleine Defekte an dem Turboladersystem oder Abgasrückführung den Motor in einen Notlauf mit minimaler Leistungsabgabe zwingen. Solche Reparaturen sind, da sie meist auch ausserhalb der Garantiezeit auftreten, aber dann schnell im 4-stelligen Eurobereich angesiedelt, bei schon relativ geringer Laufleistung – im Vergleich ist sogar ein Akku eines Hybridautos (der bei Toyota bis zu 10 Jahre Garantie hat) günstig. Die Hersteller machen auch unverständliche Fehler, so dass z.B. viele VW- und BMW – Motoren mit abgerissenen, weil offensichtlich unterdimensionierten Steuerketten verenden – ganze Internetforen werden mit dem Thema gefüllt. Manche meinen gar, die Hersteller machen die ganzen Dinge mit der Reduzierung der Dauerhaltbarkeit, um den Umsatz und die Absatzzahlen auf dem hohen Niveau zu halten.

Gibt es Alternativen ? Ja, aber relativ wenige: Es gibt ein paar Benzin-Saugmotoren, die mittels spezieller Verbrennungsverfahren und hohen Verdichtungen bessere Effizienz versprechen. Ansonsten und vor allem bei allen Dieselmotoren bleibt den Herstellern derzeit kein anderer Ausweg. Ausser ein Vollhybridsystem wie bei Toyota: das arbeitet mit relativ anspruchslosen Benzinmotoren, die nur in einem gewissen Drehzahlbereich arbeiten müssen (kein unter- oder zu hochtouriges Fahren) und in diesem Bereich auf maximale Effizienz getrimmt werden.

Wie gehts weiter, vielleicht mit einer Kombination aus Downsizing und Hybridantrieb? Man darf gespannt bleiben.

Chef, ich klau mal was. #ilovecars #imagautos

Zugegeben: ich hab ja viele Chefs. Zuhause gehts los mit den Kindern, meiner Frau, es geht weiter bei der Bank (die mein Haus finanziert), im Geschäft, bei unserem Gruppenhändler, beim Importeur – allen darf, sollte oder muss ich folgen, wenn die eine Aufgabe für mich haben.

Einen ganz großen Chef habe ich noch nicht genannt. Naja, so ganz groß ist er körperlich nicht, gegen Vladimir Klitschko wahrscheinlich sogar etwas mickrig – für mich ist er aber dennoch der Größte von allen: Akio Toyoda, dem „Chef“ von Toyota. Er ist es, dem ich was wegnehmen möchte. Wegnehmen ist auch falsch, aber halt auch benutzen.

Seinen Spruch nämlich. Auf seiner Visitenkarte steht:

„I love Cars“

Das sagt eigentlich schon alles über ihn. Anders als andere Konzernlenker, die Manager in Reinkultur sind und zum Teil einfach möglichst großen finanziellen Erfolg haben wollen, ist Akio Toyoda für mich ein „Autonarrischer“. Gut, er hat es als Enkel des Firmengründers des (gerade gestern, 21.01.2015 wieder bestätigt) größten Autobauers der Welt vermutlich auch persönlich nie nötig gehabt, möglichst viel Geld zu sparen oder zu sammeln – ausreichender Wohlstand wird schon da gewesen sein.

Dennoch ist es dann auch ausgerechnet so einem doch hoch anzurechnen, dass er die erste Hälfte seines Arbeitslebens irgendwo „unten“ gearbeitet hat und erst mit etwa 50 Jahren in die oberste Ebene Toyota’s eingestiegen ist. Seitdem hat er dort schon einiges verändert. Ohne, dafür horrende Vorstandsgehälter einzusacken – er verdient, das wird ja veröffentlicht, nur einen Bruchteil (vielleicht 10-15%, aber auch das ist eine ordentliche Summe) des Gehalts eines Herrn Winterkorn. Und ist damit dennoch Top-Verdiener im Konzern, obwohl dieser derzeit wiederum weit mehr als Volkswagen an Ertrag erwirtschaftet! Dadurch hat Toyota als Konzern die Möglichkeit, in Forschung und Entwicklung zu investieren und damit herausragende Entwicklungen für alle Autofahrer zugänglich zu machen – nicht nur erstmal für die „Oberklasse“, wie das in Europa leider häufig der Fall ist. Der Chef, Akio Toyoda, sorgt also für bezahlbare Mobilität für viele Menschen.

Er ist es auch, dem wir dem Vernehmen nach den GT86 zu verdanken haben. Danke dafür! Von ihm stammt der Ausspruch:

Wenn es keinen Spaß macht, dann ist es kein Toyota

Und ein anderer Satz ist eben das „I love cars“.

Daraus mache ich „#imagautos“ . Weil wir ja in Niederbayern bleiben wollen, gell?

Ab sofort werde ich jeder meiner online-Äusserungen nach Möglichkeit diesen Hashtag beifügen #imagautos. Ich hab schon überlegt, irgend so etwas wie #imagordentlicheautos oder #imagguteautos zu nehmen. Nicht, dass da einer meint, ich mag so ein komisches Autos mit Stern oder so. Aber das wird zu lang für einen Hashtag.

Und #imagautos beschreibt meine Einstellung schon recht gut. Weil ich die guten Autos wirklich mag. Zum fahren. Bei manchen reicht mir auch schon das Anschauen. Zum träumen – ein Lancia Stratos wird wohl mein Traum seit Kindertagen bleiben. Dennoch mag ich ihn. Und ich mag auch, wenn andere Leute, speziell meine Kunden, ordentlich fahren können. Die richtig zu beraten und die Autos lange Zeit in einem Zustand zu halten, der Fahrspaß sichert – das sehe ich mittlerweile als meine Aufgabe. Mit Toyota. Am liebsten nur mit Toyota.

Kalt wirds! Tips zur automobilen Überwinterung.

Das macht erstmal in Sachen Automobil fast gar nix aus. Erst dann, wenn man das Auto bei Kälte auch fahren will, sollte man verschiedene Dinge beachten.

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Als erstes und allerwichtigstes die Funktionsfähigkeit. Damit durch Frost keine Schäden entstehen, muss im Kühlwassersystem des Motors ausreichend viel Frostschutzmittel beigemischt sein. Dies kann man an der Tankstelle messen lassen  – …  wenn das noch eine Tanke aus dem vorigen Jahrtausend ist und an der Theke nicht nur eine Bockwurstverkäuferin steht, die auch den Sprit kassiert. Tschuldigung, ich schweife ab. Weiter. Auch die Scheibenwaschanlage sollte genug Frostschutzmittel intus haben. Wenn dann schonmal die Motorhaube offen ist, auch gleich noch den Ölstand kontrollieren und nachsehen, wann der letzte Ölwechsel war – wenn da wieder einer fällig ist, ist jetzt die richtige Zeit! Frisches Leichtlauföl macht dem Motor, dem Anlasser und der Batterie im Winter das Leben leichter.

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Apropos Batterie: wenn das Auto nicht allzu modern ist und seinen Akku irgendwo unter der Rücksitzbank oder im Kofferraum versteckt hat, kann man da auch einen Blick drauf werfen. Einen kurzen Batterietest gäbs auch an der Tan … nein, gibts tatsächlich kostenlos beim FTH (freundlichen Toyota Händler).

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Als zweites die Sicherheit. Weil man auch auch fahren will. Da gibts eine Werbung, die bringt es auf den Punkt: das einzige Sicherheitssystem, das tatsächlich mit der Straße verbunden ist und alle, sämtliche Kräfte beim Beschleunigen, Kurvenfahren, Bremsen und so weiter übertragen muss und kann, sind die Reifen. Wenn ein Auto ein älteres Baujahr hat, wird die Fahrsicherheit nicht automatisch besser. Ein Auto sammelt ja keine Lebenserfahrung. Darum ist es einfach nicht verständlich, dass ältere Autos immer billigere und schlechtere Reifen bekommen – vor allem im Winter! Also bitte: lasst ordentliche Winter-Reifen auf Eurer Auto machen. Die Beratung vom Profi ist meistens kostenlos. Die Profiltiefe der Winterreifen sollte beim Wechsel mindestens 5mm betragen – weil unter 4mm gelten die Reifen, ganz unabhängig von der Markierung und Schneeflockensymbol, zum Beispiel in Österreich nicht mehr als Winterreifen. Man fährt ja auch ein paar tausend Kilometer übern Winter und das verursacht entsprechend Verschleiss – also, darum beim Wechseln mindestens 5mm Profiltiefe. Wer mit den sogenannten „Allwetterreifen“ unterwegs ist (die haben auch M+S – bzw. Schneeflockenmarkierung), sollte sich darüber im klaren sein, dass bei extremen Verhältnissen seine Pneus in Sachen Haftung den Spezialisten nicht das Wasser reichen können. Also im Zweifel vorsichtiger fahren – und ebenfalls mindestens 5mm Profilgummi beachten.

Die Türschlösser: bitte auch dran denken. Ja, ich weiß, kaum jemand sperrt mehr mit dem Schlüssel auf. Aber sollte bei extrem niedrigen Temperaturen die Fahrzeug- oder Schlüselbatterie zusammenbrechen, dann ist es doppelt blöd, wenn auch das Schloss nicht funktionsfähig, weil eingefroren, ist. Im besten Falle wird die Türöffnung dann zeitaufwendig. Kann aber auch richtig teuer werden.

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Das war die Pflicht – als Kür kommen die optischen Angelegenheiten. Wer jetzt den Lack perfekt reinigt und versiegelt, der schützt das Blech nicht nur vor dem Verlust des Glanzes, sondern vermindert auch die Anhaftung von Schmutz und Flugrost. Der Frühjahrsputz geht in ein paar Monaten dann um so leichter. Wenn das Auto schon ein bissl älter ist und der Original-Rostschutz am Fahrzeugboden sich schon verflüchtigt hat, dann sollte man hier nachbessern (lassen). Das Salz im Winter auf den Strassen bedeutet extreme Rostgefahr fürs Blech! Löcher im Boden sieht der Inschenööör bei der Hauptuntersuchung gar nicht gerne. Wer das alles nicht selber machen will oder kann – für den gibts ja immer noch den FTH. Weil die Tankstelle machts vermutlich nicht mehr …

Sicher und nur vermeintlich sicher?

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Kein aktueller Testbericht über ein neues Auto, ohne dass der Autor auf die vorhandenen oder nicht vorhandenen Sicherheitssysteme hinweist.

Damit gemeint sind solche Dinge wie Verkehrszeichenerkennung, Abstandsradar, Toter-Winkel-Warner, Spurhalteassistent, Notfall-Selbstbremsfunktion und andere mehr.

Die Journalisten bewerten ein Fahrzeug besser, je mehr solche Dinge bestellbar sind. In den allermeisten Fällen gegen mehr oder weniger horrende Aufpreise.

Macht das in der Praxis auch Sinn? Zumindest darf man es in Frage stellen. Je mehr Assistenzsysteme vorhanden sind, umso mehr Signale und Hinweise muss der Fahrer auch beachten. Eventuell sogar bei jedem Fahrtantritt entsprechend konfigurieren/aktivieren.

Ich meine: am sinnvollsten sollte der Fahrer immer auf die Straße vor ihm konzentriert sein – es gibt einige wenige Dinge, die dabei helfen können, z.B. ein HeadUp-Display, damit man wirklich nicht von der Fahrbahn vor einem wegschauen muss. Und wenn man tatsächlich zu spät reagiert (was aber bei entsprechender Konzentration und angepasster Geschwindigkeit nicht der Fall sein dürfte), dann ist natürlich ein entsprechender Bremsassistent sinnvoll. Genauso das ABS oder das elektronische Stabilitätsprogramm, das bei überraschend veränderten Strassenverhältnissen dabei helfen kann, auf dem rechten Weg zu bleiben.

Aber sonst? Vor allem für Leute, die mit vielen verschiedenen Autos fahren müssen oder wollen – z.B. Mietwagen oder Firmenfahrzeuge- könnten die verschiedenen Blink- und Tonsignale wesentlich ablenkender wirken, als der Sicherheitsgewinn dadurch ist.

Wer ein Verkehrszeichen nicht erkennt, ist definitiv entweder zu schnell, unkonzentriert oder zum Fahren nicht geeignet, weil er zu schlecht sieht. Warum also die Verkehrszeichenerkennung? Wer auf der Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung nicht erkennt, der wird auch nicht bremsen, wenn die Regelung im Armaturenbrett angezeigt wird.

Wer sich auf der Autobahn drauf verlassen muss oder will, dass ihn sein Auto automatisch vor dem seitlichen Verlassen der Fahrbahn abhält, sollte vielleicht doch auf die Schiene umsteigen.

Wer das Geld für den Aufpreis der Sicherheitssysteme in der gleichen Höhe dafür anlegt, ein oder mehrere Sicherheitstrainings zu besuchen, fährt meiner Meinung nach genauso sicher und hat viel mehr Spaß beim Fahren. Und, nicht zu vergessen: wer bewusst um Kurven fährt, seine Geschwindigkeit bewusst wählt, fährt mit geringerem Kraftstoff- und Reifenverbrauch und hat noch dazu viel weniger Bremsenverschleiss.

Eine Frage ist ohnehin noch unbeantwortet: wenn ein System versagt und der Fahrer dadurch -im schlimmsten Fall – einen anderen Menschen verletzt, wird die Verantwortung auch nicht der jeweilige Hersteller übernehmen, sondern der Fahrer muss dafür gerade stehen.

Im Prinzip geht alles.

Aber ohne Strom geht nichts. 

Dieser Spruch gilt auch für das Auto – und hier im speziellen für die Starterbatterie, ohne die einfach gar nichts geht.

Moderne Batterien sind weitgehend wartungsfrei – haben aber dennoch kein ewiges Leben. Ganz im Gegenteil, durch immer mehr Elektronik im Auto sind die Stromspender stark belastet und geben oft schon nach wenigen Jahren den Geist auf.

Auch die Überprüfung der Akkus wird immer aufwendiger: ein einfaches Messen der Spannung reicht schon lange nicht mehr aus, um zu beurteilen, ob die Startsicherheit in der nächsten Zeit gegeben sein wird.

Hier mal der Ablauf eines ordentlichen Batterietests:

Erstmal muss klar sein, wo die Batterie eingebaut ist. Ein Profi weiß das, kann aber bei verschiedenen Fabrikaten auch schon mal ins Grübeln kommen. Eventuell müssen diverse Verkleidungen und/oder Abdeckungen demontiert werden.

Dann muss der Typ der Batterie erkannt und die Typangabe entschlüsselt werden. Es gibt zum Beispiel die Kapazitätsangaben in CCA, JIS, DIN, SAE, IEC oder EN-Norm. Die Angabe ist irgendwo auf der Batterie zu finden.

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In diesem Fall also JIS 115D31L.

Jetzt kommt 1500.- Euro teures Spezial-Testgerät zum Einsatz. Hier wird sofort nach dem Anschliessen die aktuelle Spannung angezeigt.

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Den korrekten Code eingeben, und die Temperatur der Batterie messen – das ist wichtig zur Kalkulation der Startleistung des Akkus.

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Der Test läuft an.

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Ein nicht ganz korrekte Funktion wird festgestellt.

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Zur Kontrolle müssen die Scheinwerfer eingeschaltet werden (das Gerät erkennt das), dann wieder ausgeschaltet – und ein erneuter Test erfolgt.

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Ergebnis: obwohl die Batterie ausreichend geladen ist, muss sie in diesem Fall für sichere Starteigenschaften erneuert werden.

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Der Ladezustand wäre ja noch in Ordnung – aber die Leistung wird nicht mehr reichen .

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Das Ergebnis kann gespeichert und auch ausgedruckt werden.

Das Ganze erledigen wir zu fast jeder Zeit und kostenlos.

Nicht ganz uneigennützig: Wir kommen auch am Wochenende, Feiertags oder Nachts zu unseren netten Kunden, wenn sie ein Problem haben. Wenn wir auf diese Art sicherstellen können, dass kein Auto startunfähig liegenbleibt – können wir auch im Bett liegenbleiben. Und allen geht’s besser.

Eben besser bewegt.