Tu es – oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.

Ja, ich weiß, der Spruch ist geklaut. Aber er passt so  oft. Da hat er schon recht, der To-Yoda.

Man könnte auch sagen: Machs gscheid oder lass es. Das passt auch jetzt, in der Vorweihnachtszeit. Oder Jahres-End-Rallye. Oder Supersonderangebotsnachlassspezialzeit.

Liebe Marketingstrategen: versucht nicht die Leute zu verarschen, sondern macht lieber das ganze Jahr lang ordentliche Angebote.

Zum Beispiel an den Tankstellen einen guten Spritpreis den ganzen Tag über – statt Punktesammeln zum verbilligten Bezug von hässlichen Silberlöffeln oder fussschweissfördernden Wintersocken. Tut das bitte nicht mehr.

Ein anderes Beispiel aus unserer Auto-Branche sind die Neuwagen – Sonderangebote am Jahresende mit „3 Jahre Wartung kostenlos dabei“ – mit der dezenten Fussnote: „Wartung lt. Herstellervorschrift zzgl. Material und evtl. Zusatzarbeiten“. Liebe Verbraucher: ich kann Euch als Branchen-Insider versichern, dass der Händler alles tun wird, Euch da bestens zu bedienen – und das Auto mit allen Mitteln bei geringem Verschleissansatz durch Teiletausch in annähernd Neuzustand zu halten …  Also, warum nicht gleich gscheid machen und die Wartung inklusive Teile und Arbeit mit anbieten?

Apropos Sonderangebote zum Jahresende: das müsste ja überhaupt nicht sein, wenn das ganze Jahr über richtig interessante Kundenpreise angeboten werden, meint Ihr nicht auch?

Das wünsche ich mir zu Weihnachten: Leute und Verkäufer zu kennen, die das ganze Jahr über fair zu mir sind. Mir ist doch klar, dass jeder von seiner Arbeit oder Dienstleistung leben muss – also kann und darf er die nicht verschenken, sonst wird er bald nicht mehr existieren können. Also lieber gleich gscheid machen – es gibt kein Versuchen! Mir ist dann auch egal, wenn es ein ähnliches Produkt ein paar Tage später woanders um zwei Euro billiger gibt – da denk ich ja schon nicht mehr drüber nach.

Das tun doch auch viele Menschen genauso, denke ich. Sonst würden sich niemals so viele immer wieder ein neues „Smartphone“ kaufen – so ein Gerät wird schon nach ein paar Monaten Marktpräsenz wesentlich billiger. Wurde man hier über den Tisch gezogen? Nein, es wurde einfach das System Angebot und Nachfrage ausgenutzt. Und dazu gehört auch einer, der sich ausnutzen lässt- ich nehm mich da nicht aus. Jeder gibt Geld für das aus, was ihm Spaß, Befriedigung bietet. Und kommt mir jetzt keiner mit „aber ich brauche das, schon beruflich“. Jaja.

„Tu es, oder tu es nicht“ – einfach mal auch in anderen Bereichen anwenden. Wenn Du das Gefühl hast, das passt jetzt, Du brauchst, willst das teure Essen, den Urlaub oder das schöne Auto – einfach machen, wenn es irgendwie finanzierbar ist.

„Es gibt kein Versuchen“ – jetzt in der Weihnachtszeit spenden an caritative Organisationen oder andere „Mitleidsgesten“? Damit versuchen,  die Welt wirklich ein bisschen besser zu machen? Lass es einfach mal. Lieber gleich oder im nächsten Jahr die Patenschaft für ein Kind in einem Entwicklungsland übernehmen und auch zumindest ein paar Jahre dabeibleiben – einfach tun.

Wenn man das Gefühl hat, jemandem, der einen berät, vertrauen zu können: sags ihm einfach mal. Sag ihm, ich vertraue jetzt darauf, dass ich jetzt von Dir/Ihnen für meine Bedürfnisse das optimale Produkt, die optimale Lösung bekomme. Hab ich so beim Computerkauf gemacht. Wenn der Berater kein Riesendepp ist, wird er jetzt sein absolut Bestes tun und nochmal genau überlegen. Das ist dann auch in die optimale Lösung. Wenn es sich rausstellen sollte, dass er absichtlich was falsches geraten hat: auch nicht schlimm, weil dieser Mensch nie mehr wieder als Berater für Dich in Frage kommt – mach zukünftig einen großen Bogen um ihn. „Es gibt kein Versuchen“.

Ich wünsch Euch eine schöne, bunte Vorweihnachtszeit – und dass Ihr die richtigen Entscheidungen für Euch trefft! Denn, wie gesagt: „Tu es, oder tu es nicht … “ Bei uns steht auch eine grosse Entscheidung an. Das Problem dabei: der Bauch sagt „Tu es“ und der Kopf sagt „Tu es nicht“. Und auch in diesem Fall gibts kein Versuchen.

AygoXCite

 

 

 

 

 

 

 

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Videoüberwachung aus dem Auto. Umstritten, verboten und doch erlaubt?

Widersprüchlich: Eine Dashcam im Auto ist trotz Verbots und hohen Bussgeldern bei Verwendung doch als Beweismittel in speziellen Fällen zulässig, findet ein Gericht – aber wiederum nicht in Bayern.  http://owl.li/Mrx1N #imagautos

Interessante Geschichte. Kostenlose Reifen, „lebenslang“.

Würde das bei uns auch jemanden interessieren?

Ein Subaru-Händler in den USA bietet seinen Neuwagen – Kunden lebenslang kostenlose Reifen – wenn sie jeden Service fristgerecht und bei ihm durchführen lassen. Schon seit über 10 Jahren – und es funktioniert.

Hier gehts zu der Story!

GT86Radgepulvert

Interessante Geschichte. Kostenlose Reifen, "lebenslang".

Würde das bei uns auch jemanden interessieren?

Ein Subaru-Händler in den USA bietet seinen Neuwagen – Kunden lebenslang kostenlose Reifen – wenn sie jeden Service fristgerecht und bei ihm durchführen lassen. Schon seit über 10 Jahren – und es funktioniert.

Hier gehts zu der Story!

GT86Radgepulvert

Jetzt mal ernsthaft zum Fahrspass.

Aaaaalso: ich bin ja der Meinung, die ganzen Presseberichte über den Schmarrn mit Pegida, Islamismus, Griechenland und sonstigen Belanglosigkeiten sollen nur ablenken:

von der Tatsache, dass es keine kleinen Autos mit Heckantrieb mehr gibt, die es auch den niedrigen Volk zu geringen Kosten ermöglichen, Spaß an der automobilen Fortbewegung zu haben!

KP6

Dies wurde vermutlich im versteckten Weltcapitol von der geheimen Weltregierung vor geraumer Zeit beschlossen.

Die haben allerdings nicht damit gerechnet, dass einige wenige Fahrzeuge dieser Art einfach nicht kaputtzumachen sind (Toyota Starlets seien hier allen voran genannt, aber auch etwas ältere Modelle des 3er BMW und andere mehr). Diese werden von ein paar aufrechten lustigen Menschen auch heute noch mit sehr viel Spaß in der Freizeit benutzt. Hauptsächlich findet man diese in Nordeuropa, Skandinavien.

Die Gaudi wird in diversen Youtube-Kanälen verteilt, damit aber nicht zu viele auf den Geschmack kommen und den Bau solcherlei Gefährte fordern, wird von der allgegenwärtigen „Schwindelpresse“ halt intensiv davon abgelenkt, auch mit so seltsamen Sachen wie  „Stangerlautos“ (genannt Formel 1), mit denen ein paar Buben im kreis um die Wette fahren . . . So, wer jetzt alles ernst und bierernst meinen muss, der soll jetzt diese Zeilen gleich wieder vergessen. Und sich das folgende Video mal anschauen, ich meins ja trotzdem ernst.

http://owl.li/Hzgpf

Kinderkrankheiten oder Pubertät beim Auto – Pickel, rote ? Warum ???

Vor allem seit weisse Fahrzeuge wieder groß angesagt sind, leiden Autos offensichtlich unter Kinderkrankheiten nach dem Winter: rote Pickel haben sich am Lack festgesetzt, vor allem im Bereich hinter den Radläufen hinten und vorne, bis etwa in Höhe der Oberkante des Radkastens.

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Ist der Lack so schlecht? Rostet das Auto jetzt in Kürze durch? Oder warum passiert so etwas?

Erstmal eine kleine Entwarnung: nein, das Auto rostet nicht. Zumindest nicht das Blech des Autos. Die roten Flugrostpartikel findet man auch an Kunststoff-Stoßfängern, die ganz sicher nicht rosten können. Oder sogar auf dem Kunststoff-Aussenspiegel:

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Wo kommt das Zeug dann her? Und was, zum Geier, ist das?

Nun, so genau kann man das nicht zu 100% sagen. Weil eben aller möglicher Dreck und Abrieb auf der Straße rumliegt. Nichts anderes ist der „Flugrost“ nämlich: Eisenpartikel, die mit den  Wassertröpfchen bei Regen an den Lack geraten und sich dort ablagern. Da reines Eisen durch nichts vor Korrosion geschützt ist, rosten die Partikel innerhalb kürzester Zeit und haften um so fester am Lack. Zu einem großen Teil stammen die Partikel sogar vom eigenen Fahrzeug: seit asbesthaltige Materialien in Bremsklötzen verboten wurden, wird als temperaturbeständige Komponente im Belegmaterial unter anderem gemahlener Eisenschrott verwendet. Dieser wird beim Bremsen abgerieben und landet – auf dem eigenen Fahrzeuglack, und sieht dabei sehr unschön aus.

Was dagegen tun? Mit Lackreiniger alles saubermachen und polieren ist schon ein gewisser Aufwand , zeitlich und mit Kraftaufwand verbunden. Es gibt diverse professionelle Reiniger auf saurer Basis, die nur mit entsprechenden Schutz- und Entsorgungseinrichtungen verwendet werden sollte.

Sehr bewährt hat sich in letzter Zeit das Reinigungsmaterial mit „Arbeitsindikator“: der schaumige Reiniger zeigt durch Farbänderung an, an welcher Stelle er arbeitet.

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Wenn man dort dann mit einem nassen Schwamm nacharbeitet, kann man ohne großen Auswand ein hervorragendes Reinigungsergebnis in kürzester Zeit erreichen!

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Dann sieht alles wieder strahlend weiss aus!

Danach sollte nach Möglichkeit der Lack vernünftig versiegelt werden. Das verhindert auch zukünftig, dass es bald wieder so viele Ablagerungen gibt. Sieht besser aus – und hat sicher positiven Einfluss auf den Werterhalt des Autos!

Und schadet auch nicht bei dunklen oder anderen optisch unempfindlichen Farben: der Dreck ist bei jeder Farbe gleich.

Hier haben wir das Ganze für Euch nochmal zusammengefasst: Einfach klicken

Aus rot mach weiss