2022. Zweitausendzweiundzwanzig!

Mehr Zweier in einer Jahreszahl werde ich vermutlich nicht mehr erleben. 2022, wenn ich da an alte Artikel oder ScienceFiction denke, ist das eine Zahl, die für völlig andere Verkehrs- und Energieversorungskonzepte stand. Zumindest in der Vorstellung und auch in meiner Erwartung. Kommt also jetzt die Zukunft? Was davon sollte man wissen, hoffen oder fürchten?

Ein paar Gedanken dazu.

  • Es wird in den kommenden 12 Monaten wieder mehr neue Programme, Apps, Online-Anwendungen, Umfragen und digitale Formulare statt Papier geben als in mehreren Jahren zuvor zusammen. Auch die werden gefühlt überhaupt nicht weiterhelfen – ausser den iT’lern, die wieder für eine Anwendung 39€ mehr pro Monat kassieren können. Muss ja sein, Nachweispflicht, gesetzliche Regelungen und andere Begründungen mehr.
  • Gebraucht ist geil. Diese Erkenntnis stimmt bei unseren Autos schon seit einigen Jahren, kommt jetzt auch langsam im Elektronik-Bereich wie Computer oder Smartphone an. Gleiche Zuverlässigkeit (nahe 100%) für mehrere Jahre wie bei einem neuen Produkt, bei annähernd gleichen Nutzungsmöglichkeiten und deutlich niedrigeren Kosten. Und dabei wesentlich umweltverträglicher als extra neu gebaut.
  • Vorschriften, auch europäische. Im Auto-Bereich kommt da wirklich Großes im Jahr 2022: Die Pflicht, in neue Modelle viele Dinge zwangsweise einzubauen, z.B. Spurhalteassistent oder die Vorrüstung für eine Onboard-Alkoholkontrolle bzw. Wegfahrsperre. Das Daten-Übermittlungsmodul für Energie-Verbrauchsdaten gibts jetzt schon. Ohje. Die armen, reichen Neuwagenkäufer kommen doch jetzt schon mit mindestens 50% der eingebauten Funktionen nicht zurecht oder nutzen sie zumindest nicht. Wie soll man das ganze Zeugs bei der Auslieferung erklären?
  • Elektromobilität, jetzt hats jeder kapiert: von der Politik wird das batterielektrische Auto favorisiert und unterstützt. Also gehts dort hin. Komischerweise in Bereichen, die problemlos mit elektrischen Antrieben ausrüstbar wären, passiert nichts. Siehe z.B. Motorräder oder ATV’s, bei vielen Freizeitfahrzeugen würde eine Reichweite von 150km längst reichen, und da wäre auch genug Zeit und Möglichkeit zum zum Wieder-Aufladen. Warum kommt da nichts? Wenn man hier die Einstellung „Elektro ist geil“ wecken könnte, müsste das auch einen will-haben-Effekt auf die notwendige, tägliche Mobilität haben.
  • Lade-Infrastruktur: gerade jetzt erfahren wir am eigenen Leib, dass das gar nicht so einfach ist. Was man sich leisten und anschliessen kann, ist nicht schnell-lade-fähig. Was schnell-lade-fähig ist, kann mit unserem Netz, an unserem Grundstück nicht angeschlossen werden (geht von der Leistung über die vorhandenen Verteilerkästen im Gebäude und hört bei der Verkabelung nicht auf). Leider helfen da auch keine 90% finanzielle Unterstützung vom Staat, weil die zu investionierenden Summen so gigantisch sind.
  • Digitalisierung: ist leider manchmal nicht mehr als die Umstellung von Formularen, statt Papier irgendwelche Excel-Listen. Das ändert aber nicht den Prozess, der oft viel einfacher stattfinden könnte – wirklich digitalisiert. Dazu müssten aber z.B. Verbraucher und Verkäufer mitspielen – für einen von beiden würde das aber möglicherweise oder auch nur vermutet Nachteile bringen, darum gehts nur ganz selten gut.
  • Sicherheit im Strassenverkehr: alle Systeme, die zukünftig zwingend vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden, schaffen es gerade mal, die Zahl der schweren Unfälle nicht weiter ansteigen zu lassen. Also die Ablenkung durch die Smartphone-Integration-Digitalcockpit-Spielereien auszugleichen. Solange nicht mindestens 60-70% der Bedienfehler durch den Fahrer von Systemen korrigiert werden, wird sich das nicht ändern. Darum bleibt der wichtigste Bildschirm im Auto die Windschutzscheibe. (für die richtig „spassigen“ Autofahrer unter kontrollierten Bedingungen auch noch manchmal die vorderen Seitenscheiben). Es wird auch lange nicht genutzt, was mit
  • Assistenz-Systemen möglich wäre. Warum lässt mich ein Anti-Kollisions-Assistent nicht vernünftig in eine Parklücke fahren – aber bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte ist weiterhin eine Geschwindigkeit von über 50km/h möglich? Die Rot-Blender auf den Straßen könnte man doch einfach per „System“ dazu zwingen, sich an die Sichtweiten-Regelungen zu halten.
  • Gewährleistung, neuer Verbraucherschutz bei z.B. auch bei Gebrauchtwagen: schauen wir mal, ob hier alles so heiss gegessen wird, wie es Mama EU gekocht hat. Vor allem die Verpflichtung zum Update von digitalen Elementen bei gebrauchten Dingen (Fahrzeugen) ist doch recht unrealistisch durchzuführen, aus heutiger Sicht. Es gibt sogar Autohändler, so sagt man, die angesichts dieser zukünftigen Verpflichtungen in den nächsten Wochen oder Monaten aufgeben werden. Im Endeffekt wird jede Fahrzeug-Bestellung von 4-10 zusätzlichen Blättern Papier mit vielen neuen Formulierungen begleitet. Der Käufer muss hier bestätigen, dass er über „Abweichungen vom üblichen Zustand der Ware“ vor dem Kauf hingewiesen worden ist, wie genau diese Abweichungen sind und dass er genug Zeit hatte, sich seine Kaufentscheidung noch einmal reiflich zu überlegen. Ob das jeder Käufer/Interessent lesen und auch verstehen kann?
  • Inflation, Teuro, Euro, : seit 20 Jahren gibts den Euro jetzt, fast unglaublich, wie die Zeit vergeht. Wie war noch gleich die Umrechnung, 1,95583 zur D-Mark? Was wurde alles befürchtet, was davon ist eingetreten?
  • Tatsächlich gibt es in den letzten Monaten bei verschiedenen Produkten Preissteigerungen, die schon fast apokalyptisch anmuten: ADBlue zum Beispiel, wurde bei unserem Lieferanten im 10-Liter-Kanister innerhalb von 3 Wochen um über 100% teurer – und dann war es gar nicht mehr lieferbar. Oder professionelle Chemie-Produkte wie Rostlöser oder Schutzmaterialien, die jetzt 50-70% teurer sind als vor ein paar Monaten. War das vorher alles zu billig oder hat man jetzt die mögliche Umweltbelastung bei Falschanwendung mit berücksichtigt?

Nicht einmal 12 Monate wird es dauern – dann wissen wir, was 2022 alles los war. Bis dann!

Herausragende Monate liegen hinter uns. Was kommt jetzt?

So manch einer hatte in den vergangenen Monate den Eindruck, es läuft einiges verkehrt in unserer Welt.

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Dabei war doch auch vieles recht positiv in den vergangenen 12 Monaten!

Gut, für die allermeisten Leute (da schliesse ich mich ein) war die finanzielle Situation nicht so gut, wie man sich das wünschen würde oder wie es in den letzten Jahren war. Aber es sagen doch ohnehin immer alle, Geld ist nicht das Wichtigste auf der Welt! Wenn das stimmt, dann hat es doch für die große Mehrheit gepasst, oder?

Für mich, für uns, war 2020 tatsächlich gespickt mit Höhepunkten, die es so zuvor nicht gab. Nicht nur in Sachen automobiler Fortbewegung. Ein paar Beispiele – die chronologische Reihenfolge mal nicht immer berücksichtigt: Es ging los mit einem Eis-Training mit Allrad-Evo’s.

Dazu passend kam Kalle Rovanperä zu Toyota Gazoo Racing. Anfang Februar: Schotterslalom Emmersdorf – Gaudi pur.

Dann kam die erste Absperr-Welle, in der wir sehr, sehr viel probiert und gelernt haben. Zum Beispiel, dass man aus altem Restholz und einer kaputten Windschutzscheibe einen hervorragenden Spuckschutz bauen kann

Oder, dass die Rücken-Papplkartons von Schreibblocks in Verbindung mit einer Packung Gummiringen das ganze Jahr als Markierungsanhänger für Autoschlüssel hervorragende Dienste leisten.

Zwei Beispiele für „Upcycling“ oder Wiederverwenden von Dingen, die eigentlich nur zum Wegwerfen gut sind. Jaja, ich weiss, kleine Beispiele. Aber wenn immer wieder was dazukommt, wird das doch ganz schön viel vermiedener Müll!

In dieser Zeit hab ich mein letztes, privates neues Auto im Leben mit Verbrennungsmotor bestellt: GR Yaris. Und wurde bei der Lieferung nach 9 Monaten nicht enttäuscht, sondern begeistert.

Das das Verlassen der eigenen Wohnung zeitweise mit 150 Euro Strafandrohung belegt war, musste ein 3D – Drucker ins Haus, um manchmal notwendige Kleinteile zukünftig selber herstellen zu können.

In Bayern 1 läuft plötzlich Musik, die man sich tatsächlich ganz gut anhören kann. Nix mehr für alte Leute. Das liegt doch nicht an mir, oder?

Die Maskenpflicht: tja, da hat keiner damit gerechnet, dass das soooo lange dauert. Dabei wirds noch viel länger werden, denke ich. Für unsere Region vielleicht gar nicht schlecht: Straubing->Hochschule->Nachwachsende Rohstoffe->Wald->Zellstoff für Masken->Pflicht für Mund/Nasenschutzmasken->Straubing … naja, ganz so hats nicht geklappt.

Irgendwann gab es auch den Totalausfall des Telekom-Mobilfunknetzes bei uns im Dorf. War interessant – manche wurden panisch, bei manchen sank der Blutdruck nach ein paar Tagen Ruhe vor dem Mobiltelefon auf gesundheitsfördernde Werte.

Beim GT86drivers.de – Forumstreffen waren wieder viele nette Leute da. Genauso viele übrigens, wie es erlaubt war, zu diesem Zeitpunkt.

Sogar der „Supra No.1“ war da. Ein Erlebnis, optisch und auch in Fahrt!

Irgendwann in diesem jahr hat ein Gericht entschieden, dass die Bedienung des TouchScreens eines Tesla während der Fahrt so stark ablenkt, dass es gar nicht erlaubt sein kann, die Einstellungen während der Fahrt zu ändern.

Wir sind 2020 nicht in den Urlaub gefahren – das hat mir gar nix ausgemacht. Störend war aber, dass man nicht mal schnell abends mal irgendwo auf einen Burger hinfahren kann. Damit ist unsere Challenge auf 2021 verschoben: die niederbayerischen Burger-Läden alle einmal besuchen. Vielleicht sogar noch ein paar im befreundeten Ausland (z.B. Oberpfalz).

Mehrmals konnten wir in der Eifel die Nordschleife besuchen. Ein Erlebnis, absolut und wiederholbar.

Es gab den Sprit zeitweise unter einem Euro – Diesel, ok, dennoch unter einem Euro … aber fast 20 Cent Unterschied zwischen Klingelwasser und Sprit für richtige Autos

Ein ganz, ganz langjähriger Freund wurde zum Diakon geweiht. Ich durfte im Regensburger Dom dabeisein – es waren zwei Leute, die in der heutigen Zeit so ein Amt auf sich nehmen. Da habe ich sehr großen Respekt. Ich war mit dem Willi das allererste Mal alleine von zuhause weg (ohne Eltern, Onkel etc.) – eine Woche zum Skifahren, mit dem Jugendring. Mit ihm konnte man auch damals schon gut reden.

Sebastien Ogier wurde Rallye-Weltmeister – mit einem Yaris. Ok, das ist jetzt vielleicht nicht die wichtigste Meldung des Jahres. Mich hats aber dennoch gefreut.

Es gab etliche neue, interessante Autos. Über den GR Yaris muss ich mal extra was schreiben, der ist absolut herausragend.

Der „normale“ Yaris Hybrid ist auf seine Art aber genauso einmalig: weit besser als alles andere, was in der Klasse aktuell am Markt ist. Meiner Meinung nach.

Die Hybrid-Toyota’s werden immer besser. Und bleiben unglaublich zuverlässig.

Wieder sind mehrere PlugIn-Hybrids bestellt worden – es geht langsam, aber stetig voran.

Vielleicht fahren wir 2021 den ersten Wasserstoff-Mirai in unserer Region. Wer weiss … die Zukunft beginnt jeden Tag!

Was ich mir wünsche:
Dass wir unsere Mitarbeiter, Kunden und Freunde im nächsten Jahr wiedersehen und wir zusammen wieder durchstarten.

Fastenzeit.

Konzentration aufs wesentliche – so verstehe ich die Fastenzeit. Zuviel Ablenkung tut einfach nicht gut – finde ich.

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Also los: auf dem iPhone ist die tägliche „Bildschirmzeit“auf eine (1) Minute reduziert.

Ruhe vor dem Wischkastl – oder vor dem „digitalen Diktator“, wie man das kleine Smartphone – Ding auch immer nennen will.

Die üblichen Kommunikationskanäle werde ich eingeschränkt natürlich auch weiter benutzen – aber halt nur im Browser, am Bildschirm, am PC. Also hinsetzen und ein kleines bisserl mehr Ruhe. Ich glaub, das wird ganz gut tun.

 

Wie Du mir, so ich Dir.

Bin ich einer von wenigen Leuten, die sich so oder ähnlich verhalten – oder gehts mehr Verbrauchern so?

Das hat jetzt gar nichts mit Autos zu tun. Und schon gleich gar nicht mit Spaß, und überhaupt gar nicht mir Spaß am Fahren.

Dennoch bewegt es mich, innerlich. Nein, ich hab mir vor einiger Zeit vorgenommen, nichts zu politischen Themen zu schreiben. Es geht um was Alltägliches. Die Werbung, von der ich mich verfolgt fühle.

Ein Beispiel: eine Armband-Uhr mit einer Countdown-Funktion hab ich mir in diversen Online-Shops angesehen, weil das praktisch für die Durchführung von Softwareupdates an Autos wäre – man könnte zwischendrin was anderes machen und würde nicht so viel Zeit verlieren. Ich konnte mich jedoch nicht sofort zum Kauf entscheiden.

Daraufhin verfolgen mich „online“ jetzt Angebote für Uhren. Meine Reaktion: ich kauf mir jetzt gar keine Uhr. Auf jeden Fall so lange nicht, bis mir keine Werbung mehr angezeigt wird. Egal, wie besonders die Angebote sind. Ich finde das unglaublich lästig! Für mich ist die Kaufentscheidung – vor der ich ziemlich knapp stand – jetzt komplett wieder aus meiner persönlichen Planung entfernt. Wie Du mir (wenn Du mich mit Werbung ärgerst), so ich Dir (dann kauf ich halt gar nix).

Die online-Marketing-Massnahmen haben bei mir also keinen Erfolg gebracht. Andere wehren sich auf andere Art und Weise – zum Beispiel mit den Ad-Blockern.

Bin ich einer von wenigen Leuten, die sich so oder ähnlich verhalten – oder gehts mehr Verbrauchern so? Lasst Ihr Euch von Online-Sonderangeboten, die als Werbung eingeblendet werden, schon mal verführen?

 

Tu es – oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.

Ja, ich weiß, der Spruch ist geklaut. Aber er passt so  oft. Da hat er schon recht, der To-Yoda.

Man könnte auch sagen: Machs gscheid oder lass es. Das passt auch jetzt, in der Vorweihnachtszeit. Oder Jahres-End-Rallye. Oder Supersonderangebotsnachlassspezialzeit.

Liebe Marketingstrategen: versucht nicht die Leute zu verarschen, sondern macht lieber das ganze Jahr lang ordentliche Angebote.

Zum Beispiel an den Tankstellen einen guten Spritpreis den ganzen Tag über – statt Punktesammeln zum verbilligten Bezug von hässlichen Silberlöffeln oder fussschweissfördernden Wintersocken. Tut das bitte nicht mehr.

Ein anderes Beispiel aus unserer Auto-Branche sind die Neuwagen – Sonderangebote am Jahresende mit „3 Jahre Wartung kostenlos dabei“ – mit der dezenten Fussnote: „Wartung lt. Herstellervorschrift zzgl. Material und evtl. Zusatzarbeiten“. Liebe Verbraucher: ich kann Euch als Branchen-Insider versichern, dass der Händler alles tun wird, Euch da bestens zu bedienen – und das Auto mit allen Mitteln bei geringem Verschleissansatz durch Teiletausch in annähernd Neuzustand zu halten …  Also, warum nicht gleich gscheid machen und die Wartung inklusive Teile und Arbeit mit anbieten?

Apropos Sonderangebote zum Jahresende: das müsste ja überhaupt nicht sein, wenn das ganze Jahr über richtig interessante Kundenpreise angeboten werden, meint Ihr nicht auch?

Das wünsche ich mir zu Weihnachten: Leute und Verkäufer zu kennen, die das ganze Jahr über fair zu mir sind. Mir ist doch klar, dass jeder von seiner Arbeit oder Dienstleistung leben muss – also kann und darf er die nicht verschenken, sonst wird er bald nicht mehr existieren können. Also lieber gleich gscheid machen – es gibt kein Versuchen! Mir ist dann auch egal, wenn es ein ähnliches Produkt ein paar Tage später woanders um zwei Euro billiger gibt – da denk ich ja schon nicht mehr drüber nach.

Das tun doch auch viele Menschen genauso, denke ich. Sonst würden sich niemals so viele immer wieder ein neues „Smartphone“ kaufen – so ein Gerät wird schon nach ein paar Monaten Marktpräsenz wesentlich billiger. Wurde man hier über den Tisch gezogen? Nein, es wurde einfach das System Angebot und Nachfrage ausgenutzt. Und dazu gehört auch einer, der sich ausnutzen lässt- ich nehm mich da nicht aus. Jeder gibt Geld für das aus, was ihm Spaß, Befriedigung bietet. Und kommt mir jetzt keiner mit „aber ich brauche das, schon beruflich“. Jaja.

„Tu es, oder tu es nicht“ – einfach mal auch in anderen Bereichen anwenden. Wenn Du das Gefühl hast, das passt jetzt, Du brauchst, willst das teure Essen, den Urlaub oder das schöne Auto – einfach machen, wenn es irgendwie finanzierbar ist.

„Es gibt kein Versuchen“ – jetzt in der Weihnachtszeit spenden an caritative Organisationen oder andere „Mitleidsgesten“? Damit versuchen,  die Welt wirklich ein bisschen besser zu machen? Lass es einfach mal. Lieber gleich oder im nächsten Jahr die Patenschaft für ein Kind in einem Entwicklungsland übernehmen und auch zumindest ein paar Jahre dabeibleiben – einfach tun.

Wenn man das Gefühl hat, jemandem, der einen berät, vertrauen zu können: sags ihm einfach mal. Sag ihm, ich vertraue jetzt darauf, dass ich jetzt von Dir/Ihnen für meine Bedürfnisse das optimale Produkt, die optimale Lösung bekomme. Hab ich so beim Computerkauf gemacht. Wenn der Berater kein Riesendepp ist, wird er jetzt sein absolut Bestes tun und nochmal genau überlegen. Das ist dann auch in die optimale Lösung. Wenn es sich rausstellen sollte, dass er absichtlich was falsches geraten hat: auch nicht schlimm, weil dieser Mensch nie mehr wieder als Berater für Dich in Frage kommt – mach zukünftig einen großen Bogen um ihn. „Es gibt kein Versuchen“.

Ich wünsch Euch eine schöne, bunte Vorweihnachtszeit – und dass Ihr die richtigen Entscheidungen für Euch trefft! Denn, wie gesagt: „Tu es, oder tu es nicht … “ Bei uns steht auch eine grosse Entscheidung an. Das Problem dabei: der Bauch sagt „Tu es“ und der Kopf sagt „Tu es nicht“. Und auch in diesem Fall gibts kein Versuchen.

AygoXCite