100-prozentige Wiederverwertung von Hybridbatterien

Versteht sich eigentlich von selbst.

Werbeanzeigen

Kinderkrankheiten oder Pubertät beim Auto – Pickel, rote ? Warum ???

Vor allem seit weisse Fahrzeuge wieder groß angesagt sind, leiden Autos offensichtlich unter Kinderkrankheiten nach dem Winter: rote Pickel haben sich am Lack festgesetzt, vor allem im Bereich hinter den Radläufen hinten und vorne, bis etwa in Höhe der Oberkante des Radkastens.

DSCF2507

Ist der Lack so schlecht? Rostet das Auto jetzt in Kürze durch? Oder warum passiert so etwas?

Erstmal eine kleine Entwarnung: nein, das Auto rostet nicht. Zumindest nicht das Blech des Autos. Die roten Flugrostpartikel findet man auch an Kunststoff-Stoßfängern, die ganz sicher nicht rosten können. Oder sogar auf dem Kunststoff-Aussenspiegel:

DSCF2505

Wo kommt das Zeug dann her? Und was, zum Geier, ist das?

Nun, so genau kann man das nicht zu 100% sagen. Weil eben aller möglicher Dreck und Abrieb auf der Straße rumliegt. Nichts anderes ist der „Flugrost“ nämlich: Eisenpartikel, die mit den  Wassertröpfchen bei Regen an den Lack geraten und sich dort ablagern. Da reines Eisen durch nichts vor Korrosion geschützt ist, rosten die Partikel innerhalb kürzester Zeit und haften um so fester am Lack. Zu einem großen Teil stammen die Partikel sogar vom eigenen Fahrzeug: seit asbesthaltige Materialien in Bremsklötzen verboten wurden, wird als temperaturbeständige Komponente im Belegmaterial unter anderem gemahlener Eisenschrott verwendet. Dieser wird beim Bremsen abgerieben und landet – auf dem eigenen Fahrzeuglack, und sieht dabei sehr unschön aus.

Was dagegen tun? Mit Lackreiniger alles saubermachen und polieren ist schon ein gewisser Aufwand , zeitlich und mit Kraftaufwand verbunden. Es gibt diverse professionelle Reiniger auf saurer Basis, die nur mit entsprechenden Schutz- und Entsorgungseinrichtungen verwendet werden sollte.

Sehr bewährt hat sich in letzter Zeit das Reinigungsmaterial mit „Arbeitsindikator“: der schaumige Reiniger zeigt durch Farbänderung an, an welcher Stelle er arbeitet.

DSCF2520

Wenn man dort dann mit einem nassen Schwamm nacharbeitet, kann man ohne großen Auswand ein hervorragendes Reinigungsergebnis in kürzester Zeit erreichen!

DSCF2523

Dann sieht alles wieder strahlend weiss aus!

Danach sollte nach Möglichkeit der Lack vernünftig versiegelt werden. Das verhindert auch zukünftig, dass es bald wieder so viele Ablagerungen gibt. Sieht besser aus – und hat sicher positiven Einfluss auf den Werterhalt des Autos!

Und schadet auch nicht bei dunklen oder anderen optisch unempfindlichen Farben: der Dreck ist bei jeder Farbe gleich.

Hier haben wir das Ganze für Euch nochmal zusammengefasst: Einfach klicken

Aus rot mach weiss

Geschäftsphilosophie, oder was Event-Pinkeln damit zu tun hat

An der Autobahn gibts ja Rasthöfe, die seit einiger Zeit den Gang aufs „stille Örtchen“ grundsätzlich nicht mehr kostenfrei machen lassen – nach Zahlung des Obulus dafür aber einen Verzehr-Gutschein über eine Summe zurückgeben, für die es gar nix zu kaufen gibt, im angeschlossenen Restaurant oder in der Tankstelle.

WP_20141231_22_48_50_Pro

Dafür gibts auf dem Häusl dezente Musikuntermalung, wobei die durchaus etwas weniger leise sein könnte. Nach stundenlangem Autositzen ist halt einfach mal manche Entleerung etwas geräuschintensiver.

Sogar einen Laien-Defibrillator gibts dort. Unglaublich, aber schon sinnvoll – man könnt sich ja überanstrengen.

Da hägen auch schlaue Sprüche rum, so in der Art wie „unser Ziel ist Ihr Wohlbefinden“. Sehr entspannend. Und ein komisches Gefühl, wenn ja gar nix daneben gegangen ist, aber beim Verlassen der gastlichen Stätte schon ein bestens geschulter Servicemitarbeiter sich vielfach lappenbewehrt in die Richtung der eben benutzten Kabine aufmacht.

Die Philosophie dahinter soll vermutlich sein, dass man den Gang zur Toilette geniessen kann. Kann das irgendjemand wirklich?

Oder denkt Ihr auch, dass einem da nur das Geld aus der Tasche gezogen wird – weil die Gutschein-Summe von den wenigsten „Müssern und Müsserinnen“ wirklich eingelöst wird.

Es könnte sogar noch viel schlimmer sein. Vor einem halben Jahr gab es darüber einen Bericht im Spiegel , laut dem die Servicekräfte als Schein-Selbständige schamlos ausgenutzt wurden. In der Branche wird sogar das Trinkgeld, das Tellergeld, vom Arbeitgeber eingezogen.

Also doch keine sooo saubere Sache oder eine nur für die Allgemeinheit nützliche Philosophie hinter den Unternehmen, beim Event – Pinkeln an der Autobahn. Aber wohl lukrativ, denn auch die Bahn outsourced jetzt die Toiletten. Und kassiert dafür.

Was tun? Einfach vor der Abfahrt noch einen Sicherheitsgang einlegen. Und nur dort Pause machen, wo ein Gaststättenbetreiber auch gastfreundlich genug ist, einen pausierenden Autofahrer wirklich gastfreundlich und – in dieser Beziehung kostenlos – zu bedienen. Da darf das Schnitzel gerne 0,70 € mehr kosten.

Typisch deutscher Gendefekt – oder doch nur ganz einfach Betrüger?

Am Anfang des Jahres kommt viel Post ins Haus, die man eigentlich so gar nicht sehen will. Unter anderem die diversen Versicherungsrechnungen.

Im Kfz-Bereich ist eine Beitragsenkung eher die Ausnahme als die Regel – obwohl der Beitragssatz bei unfallfreiem Versicherungsverlauf ja von Jahr zu Jahr sinkt. Aber mal ändert sich eine Typklasse, die Regionalklasse steigt, der Beitrag wird angepasst – oder, im schlechtesten Fall, kommt alles zusammen. Es ist einfach mehr zu bezahlen.

Da ist es kein Wunder, dass man versucht, aus der Versicherung auch was rauszuholen. Oder?

Wenn einem irgendetwas passiert – was ist oft die erste Reaktion? Ganz klar: nicht „da-habe-ich-jetzt-was-dazugelernt“ oder „nächstes-Mal-passe-ich-besser-auf“, sondern „welche-Versicherung-zahlt-denn-das?“. Die Reaktion muss irgendwie genetisch bedingt sein, weil bei so vielen Leuten läuft das genau gleich ab.

Mit dazu gehört offensichtlich auch, sich dabei auch gleich noch einen Vorteil zu verschaffen.

Seit vielen Jahren kenne ich die Situation schon: der Kunde steht vor mir, die Wundschutzscheibe seines Autos ist kaputt oder hat zumindest einen Steinschlag. Zahlen wird den Schaden die Teilkasko-Versicherung. Oft abgeschlossen mit 150.- Euro Selbstbeteiligung. Was kommt also für eine Frage? „Da kann man doch was machen, oder? Mein Nachbar musste bei XY die Selbstbeteiligung auch nicht bezahlen …“

Es gibt nur eine einzige, wirklich nur eine, richtige Antwort für beide Seiten: „Nein. Nix zu machen. Das wäre Betrug und ist strafbar!“

Warum? Es müsste ja an die Versicherung eine auf irgendeine Art und Weise eine Rechnung mit einem erhöhten Betrag geschrieben werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Normalpreis für die Versicherung erhöht wird (was diese normalerweise ohnehin nicht akzeptieren würde) oder eine entsprechende Gutschrift, auch nachträglich, erstellt wird. Findige „Parkplatzglaser“ sind dazu übergegangen, einen „Werbevertrag“ abzuschliessen, der mit 150.- Euro für die Anbringung eines Aufklebers auf der Scheibe honoriert wird – auch das ist nicht zulässig und wurde bereits gerichtlich so behandelt.

Vor allem: beide beteiligten Parteien, sowohl der Versicherungsnehmer wie auch der Reparateur, begehen ein strafbares Betrugsdelikt! Es müsste in jedem Fall der Zahler, also die Versicherung, von einer Preisminderung informiert werden. Und was macht die dann? Ganz klar, kürzt die Leistung auch entsprechend.

Auch wenn die Werkstatt z.B. sagen würde, ich schenke meinen Stammkunden die Selbstbeteiligung. Was ist da passiert? Die Rechnung wurde nachträglich gemindert. Wenn die Versicherung als Zahler nicht davon informiert wird, wurde sie betrogen. Definitiv.

Das gilt übrigens auch für jeden Vollkasko-Reparaturschaden, bei dem ähnliches versucht wird.

DSCF2139

Ob es die 150 Euro rechtfertigen, zum Betrüger zu werden? Ich finde, nein – aber das jeder muss selber für sich entscheiden. Ich weiß, es gibt um mich herum viele, viele Betrüger …  komisches Gefühl …

2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 4.300 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Dann sehen wir mal zu, das Jahr 2015 zu einem noch besseren zu machen. Ganz im KAIZEN – Sinne: ein bissl mehr Zeit im privaten, ein bissl mehr Effizienz im Geschäft, ein bissl fleissiger beim Blogschreiben, ein bissl mehr Spaß in der Freizeit beim „Unterwegs-Sein“ – das wär schon was. Na dann, packen wir’s an!

Tachomanipulation – das unterschätzte Phänomen

Wirklich kein Kavaliersdelikt. Ich kenn aber leider einen Geschäftsmann, der sich damit offenbar seit Jahrzehnten durchmogelt. Darüber habe ich Beweise gesammelt, zum Beispiel den Kilometerstand zusammen mit Tageszeitung und Motortester abfotografiert, die Geschichte auch seinem Leasinggeber gemeldet – die machen nichts, weil es nur schlecht beweisbar ist.

Den Betrüger habe ich erst dann, als ich mir 100%ig sicher war, darüber infomiert, dass ich über sein Tun Bescheid weiß. Seither ist er nicht mehr mein Kunde – bin ganz froh darüber …