Was kommt?

In diesen Tagen läuft die grosse nordamerikanische Autoshow, die USA feiert die individuelle Mobilität.

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Fast nichts ist zu hören von den zukünftigen energieeffizienten Fahrzeugen.

Stattdessen Riesen-Pickups und wirklich emotionsgeladene Sportautos.

Hat die Ölgewinnung durch das „Fracking“ alles auf den Kopf gestellt? Besteht keine Notwendigkeit mehr, sparsam mit dem Energieträger umzugehen?

Das glaub ich nicht!

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Die Kunst für die Hersteller wird darin bestehen, den „Habenwill“-Faktor bei der jungen Generation von Autofahrern einzupflanzen. Formen und Fahrleistungen müssen dazu animieren, auch unbedingt so ein Gefährt nicht nur mal fahren, sondern auch besitzen zu wollen!

Was man bisher sehen kann, könnte das gelingen – bei mir haben sie das schon geschafft.

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Hybrid Power und Fahrspass!

Warm, wärmer, Autoheizung. Und schnell solls gehen.

Wer ins kalte Auto einsteigt und keine Standheizung hat, will natürlich möglichst schnell eine angenehme Temperatur im Innenraum.

Aber ganz egal, ob die Heizung manuell gesteuert wird oder ob eine Klimaautomatik für die Wohlfühltemperatur sorgt:

Es bringt nichts, den Heizungsregler bei kaltem Motor auf ganz maximale Temperatur zu stellen.

Erst wird das Wasser für den Motor aufgewärmt, dann erst öffnet das Thermostat und auch die Heizung bekommt von der Wärmeenergie  etwas ab.

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Die Klimaautomatik (oder automatische Heizungsregelung) macht das selbsttätig:

Das Gebläse wird erst dann auf höhere Leistung gebracht, wenn die Temperatur im Wärmetauscher des Fahrzeugs hoch genug ist, um den Innenraum effektiv zu erwärmen. Es bringt daher auch nichts, die Temperatur bei kaltem Motor höher einzustellen: er wird deswegen nicht schneller warm.

Also bei der Klimaautomatik die Temperaturregelung einfach immer auf „Wohlfühltemperatur), meist zwischen 20 – 23 °, einstellen.

28° oder mehr würde man mit  dicker Kleidung ohnehin nicht aushalten 😉

Noch wichtig: wenn eine Klimaanlage vorhanden ist, sollte diese auch im Winter immer wieder mal laufen. Zum einen funktioniert damit auch die Beschlagentfernung wesentlich besser und zum anderen wird die Zuverlässigkeit und der Anlage erhöht, wenn das im System befindliche Kompressoröl immer wieder mal durch die Leitungen gepumpt wird und damit die Dichtungen/O-Ringe geschmeidig hät. Das sichert auf längere Zeit die Dichtigkeit der Klimaanlage.

Was benutzt wird, funktioniert länger! Gilt auch in vielen anderen Bereichen – technische Dinge, die nur rumstehen, gehen einfach von selbst kaputt.

Jeder kriegt sein Fett weg

Aktuell steht in der AutoBild der interessanteste Artikel ganz zum Schluss. Auf Seite 96 der Ausgabe Nr. 40 vom 02.10.2013 schreibt Matthias Moetsch über den Porsche Panamera:

„So betörend die Fahreigenschaften, so abtörnend war das Drumherum. Denn das Auto ist eine fette Qualle: 20cm zu lang, zehn zu breit, fünf zu hoch. … wie Baumarkt-Tuning… wenn deutsche Ingenieure das dürften, was sie können, hätten wir wieder mehr Autos für Enthusiasten – statt für Angeber.“

Huch!

So ehrlich? Ist der Mann alleine mit seiner Meinung? Ich meine: er hat absolut recht! Und mit meiner Einstellung bin ich nicht alleine, das zeigt sich auch sehr schön an Leserbriefen in den entsprechenden Zeitschriften.

Bin ich einer der von Matthias Moetsch angesprochenen Enthusiasten? Kann schon sein. Davon gibt es aber jede Menge, wie schon gesagt.

Autos mit viel Leistung und furchtbar großen, schweren Blechgehäusen sind einfach weder sinnvoll noch zeitgemäss. Sie suggerieren Sicherheit, die nicht vorhanden ist. Sie sind nicht effizient und schon gar nicht sind sie in der Lage, richtige Fahrfreude zu vermitteln.

Denn Fahrspaß hat gar nichts mit der maximal erreichbaren Geschwindigkeit zu tun, sondern mit dem Gefühl, dem „Spüren“ der Straße. Mit Gefühl den Kurvenradius ganz genau erreichen. Wenn die Lenkung schon fast dem gedachten Muskel-Befehl gehorcht, reden manche vom „Go-Kart-Feeling“.

Warum sollte ein Auto über 5m lang sein, wenn vier Personen, notfalls auch fünf, auf 4,5m genauso bequem sitzen können und genausoviel Kofferraum zur Verfügung haben?

Oder eben die Fahrspaß-Meister: Kompakte Sportwagen mit relativ wenig Gewicht lassen sich sehr effizient mit verblüffend niedrigen Kraftstoff-Verbräuchen bewegen und sind dabei sehr flott unterwegs.

Und sehen einfach gut aus! Aktuell der Alfa 4C. Oder, etwas bezahlbarer und absolut problemlos im Alltag:

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Unser Toyota GT86. Mein absoluter Liebling.

Wie war nochmal der Spruch?

Wer mich mit dem Auto überholt, ist entweder lebensmüde oder heisst Walter Röhrl. Das gilt zumindest auf der Landstrasse und bei einigermassen legaler, selbstauferlegter Geschwindigkeitsbegrenzung .

Wer jetzt meint, so ein GT86 hat keine zeitgemässe Ausstattung, der täuscht sich gewaltig. Der kann sogar ganz weit vorne sein:  Mit dem Toyota Hotspot als mobiler Internet (W-LAN) – Zugangspunkt verwendbar. Für die ganz junge Generation, für die das Auto (angeblich) gar nicht mehr so wichtig ist.

 	Image Bilder 2013 Hotspot

Damit einfach jeder bekommt, was er will. Vollkommen zufrieden.