Heute morgen war ich mal mit Fotoapparat unterwegs – rund um Neukirchen. Einfach ein paar Bilder nicht nur für diejenigen, die nicht wissen, wie es bei uns ausschaut.
Abnehmen. Über 70% !
Meine Frau sagt, ich soll abnehmen. Ok, seh ich ja ein. So 20% des Körpergewichts sollten schon weg. Der Gesundheit zuliebe – und wegen der Fitness.
Natürlich hab ich das sofort versucht. Gar nicht so einfach, so eine Ernährungsumstellung.
Also gleich mal in diesem Internets nachgeschaut. Auf was man da unter dem Stichwort Gewichtsreduzierung alles kommt!
Die beste Idee kam aber wieder Mal von einem Kunden. Genial. Natürlich hab ich das sofort durchgezogen. Es geht um dieses:

Genau! Den Batteriehalter vom GT86. Ich hab immer schon das Gefühl gehabt, dass das Auto ein bisschen nach vorne rechts hängt. Gleich frisch an die Arbeit, am Sonntag vormittag. Erstmal den Original-Halter ausgebaut und gewogen:

Naja, da müsste schon was gehen. Was wiegt das Carbon – Teil, das man bei S.A.I.Schweiger bestellen kann? Hier das Ergebnis:
Grad mal 30 Gramm! Die Ersparnis in Prozent ist noch viel imposanter: über 70% des Gewichts vom Originalhalter gespart! Rein damit!

So leicht kanns also gehen, die Sache mit der Gewichtsreduktion!
Nur meine Frau, glaub ich, wird damit nicht zufrieden sein …
Bei uns gibts das Teil auf jeden Fall auch ab sofort im Online-Shop zu kaufen, mit passender Gewindestange (die ist fast Gewichtsgleich mit dem Serienteil). Jeder GT86-Fahrer muss eigentlich hier zuschlagen. Los geht’s !
Und wer jetzt alles bierernst nimmt und einen Haken an der Sache sucht, der soll mir bitte nix davon sagen.
Kalt wirds! Tips zur automobilen Überwinterung.
Das macht erstmal in Sachen Automobil fast gar nix aus. Erst dann, wenn man das Auto bei Kälte auch fahren will, sollte man verschiedene Dinge beachten.
Als erstes und allerwichtigstes die Funktionsfähigkeit. Damit durch Frost keine Schäden entstehen, muss im Kühlwassersystem des Motors ausreichend viel Frostschutzmittel beigemischt sein. Dies kann man an der Tankstelle messen lassen – … wenn das noch eine Tanke aus dem vorigen Jahrtausend ist und an der Theke nicht nur eine Bockwurstverkäuferin steht, die auch den Sprit kassiert. Tschuldigung, ich schweife ab. Weiter. Auch die Scheibenwaschanlage sollte genug Frostschutzmittel intus haben. Wenn dann schonmal die Motorhaube offen ist, auch gleich noch den Ölstand kontrollieren und nachsehen, wann der letzte Ölwechsel war – wenn da wieder einer fällig ist, ist jetzt die richtige Zeit! Frisches Leichtlauföl macht dem Motor, dem Anlasser und der Batterie im Winter das Leben leichter.
Apropos Batterie: wenn das Auto nicht allzu modern ist und seinen Akku irgendwo unter der Rücksitzbank oder im Kofferraum versteckt hat, kann man da auch einen Blick drauf werfen. Einen kurzen Batterietest gäbs auch an der Tan … nein, gibts tatsächlich kostenlos beim FTH (freundlichen Toyota Händler).
Als zweites die Sicherheit. Weil man auch auch fahren will. Da gibts eine Werbung, die bringt es auf den Punkt: das einzige Sicherheitssystem, das tatsächlich mit der Straße verbunden ist und alle, sämtliche Kräfte beim Beschleunigen, Kurvenfahren, Bremsen und so weiter übertragen muss und kann, sind die Reifen. Wenn ein Auto ein älteres Baujahr hat, wird die Fahrsicherheit nicht automatisch besser. Ein Auto sammelt ja keine Lebenserfahrung. Darum ist es einfach nicht verständlich, dass ältere Autos immer billigere und schlechtere Reifen bekommen – vor allem im Winter! Also bitte: lasst ordentliche Winter-Reifen auf Eurer Auto machen. Die Beratung vom Profi ist meistens kostenlos. Die Profiltiefe der Winterreifen sollte beim Wechsel mindestens 5mm betragen – weil unter 4mm gelten die Reifen, ganz unabhängig von der Markierung und Schneeflockensymbol, zum Beispiel in Österreich nicht mehr als Winterreifen. Man fährt ja auch ein paar tausend Kilometer übern Winter und das verursacht entsprechend Verschleiss – also, darum beim Wechseln mindestens 5mm Profiltiefe. Wer mit den sogenannten „Allwetterreifen“ unterwegs ist (die haben auch M+S – bzw. Schneeflockenmarkierung), sollte sich darüber im klaren sein, dass bei extremen Verhältnissen seine Pneus in Sachen Haftung den Spezialisten nicht das Wasser reichen können. Also im Zweifel vorsichtiger fahren – und ebenfalls mindestens 5mm Profilgummi beachten.
Die Türschlösser: bitte auch dran denken. Ja, ich weiß, kaum jemand sperrt mehr mit dem Schlüssel auf. Aber sollte bei extrem niedrigen Temperaturen die Fahrzeug- oder Schlüselbatterie zusammenbrechen, dann ist es doppelt blöd, wenn auch das Schloss nicht funktionsfähig, weil eingefroren, ist. Im besten Falle wird die Türöffnung dann zeitaufwendig. Kann aber auch richtig teuer werden.
Das war die Pflicht – als Kür kommen die optischen Angelegenheiten. Wer jetzt den Lack perfekt reinigt und versiegelt, der schützt das Blech nicht nur vor dem Verlust des Glanzes, sondern vermindert auch die Anhaftung von Schmutz und Flugrost. Der Frühjahrsputz geht in ein paar Monaten dann um so leichter. Wenn das Auto schon ein bissl älter ist und der Original-Rostschutz am Fahrzeugboden sich schon verflüchtigt hat, dann sollte man hier nachbessern (lassen). Das Salz im Winter auf den Strassen bedeutet extreme Rostgefahr fürs Blech! Löcher im Boden sieht der Inschenööör bei der Hauptuntersuchung gar nicht gerne. Wer das alles nicht selber machen will oder kann – für den gibts ja immer noch den FTH. Weil die Tankstelle machts vermutlich nicht mehr …
Mein allererstes Barcamp – #CaCaMa
Im letzten Jahr hatte ich es versäumt – das CarCamp in Mannheim.
Also ran und angemeldet – ich glaub, das ist ein gutes halbes Jahr her.
Keine Ahnung hatte ich, was mich dort erwartet – ausser, dass es um Automotive und SocialMedia geht.
Aber in diesen beiden Dingen bin ich ja neugierig, also gestern (Freitag, 26.09.2014) um 5.00 Uhr in Neukirchen losgefahren – und pünktlich vor Beginn in Mannheim angekommen.

Welche Leute waren da? Ein Querschnitt durch die Branche und darüber hinaus: Vom Blogger, Journalisten über Autohändler und Werkstatt, Kfz-Verband, Internetagentur, Werbestudio, Kfz-Sachverständiger, Internet-Händler, Kfz-Bank und Hersteller/Zulieferer war alles vertreten, was sich für das Thema interessiert.
Wie funktioniert das jetzt, so ein BarCamp? Es wird ja auch „Unkonferenz“ genannt, es gibt keine vorher festgelegte Agenda – schon sehr ungewöhnlich.
Nach der Begrüßung ging es auch gleich los:
Jeder konnte, durfte uns sollte ein Thema nennen, das er präsentieren möchte. Bei vier verschiedenen Räumen und fünf Sessions mit jeweils einer Stunde Präsentationsdauer war für jeden was dabei!

Selten, nein, ich glaube, noch nie habe ich eine Konferenz erlebt, die so kurzweilig war und bei der Tag so unglaublich schnell verging!
Die Themen waren vielfältig und die Diskussionen schon engagiert, es hat nie irgendeiner einen Grund zum meckern gehabt, die Organisation war perfekt – oder es hat sich selber alles organisiert?

Die Gastgeber von Fuchs Petrolub haben auch noch eine Werksführung angeboten – hier auch herzlichen Dank, ich hatte keine Ahnung, was Fuchs für ein „Global Player“ ist!
Die einzelnen Themen und Thesen aufzuzählen, spare ich mir hier. Viele Infos findet man unter http://walls.io/CaCaMa , oder zum Beispiel bei Patrick Möltgen, der auch dabei war.
Ein paar Dinge, die ich mitgenommen habe:
– SocialMedia als Kanal zum Kunden ist nicht billig, aber wertvoll
– wenn man’s nicht richtig macht, kann man es auch lassen
– es geht auch ohne SocialMedia (!!)
– eine entscheidende Rolle spielt die eigene Homepage
– und die sollte auch vernünftig zu finden sein
– was auch mit Geduld, kostenlosen Tricks und sauberer Arbeit möglich ist
Wie gesagt, vielfältig und interessant. Alle Eindrücke zu verarbeiten, wird noch eine Zeitlang dauern.
Was war ganz anders? Keine Ahnung, woran das lag – normalerweise sind bei Automotive-Veranstaltungen, die ich bisher kenne, mindestens 70% Männer dabei. Das war hier ganz anders – ich glaub, da stellten die Frauen mindesten die Hälfte der Leute!

Nochmals vielen, vielen Dank an die Organisatoren um Claudia Weiler vom ZDK und an die Sponsoren, auch für die netten GiveAways! Das T-Shirt wird natürlich nur zu besonderen Anlässen von mir getragen.
Die Heimfahrt war eine Dauerkolonne – was aber dafür zur Folge hatte, dass ich mit dem Toyota Verso 1,6d – nach insgesamt 778 km – nur 5,5 Liter pro 100km im Schnitt verbraucht habe! Das ist doch schon fast ein Thema für den nächsten Fahrbericht…

Rallye Re-Revolution
Zurück, knapp 40 Jahre:
Brüllende 2,0-Liter – Vierzylinder kämpfen um die Rallyesiege, ein paar Porsches und Lancia mit Sechszylindern waren auch dabei. Ford, Fiat, Opel, Peugeot, Datsun, Toyota und einige andere – immer spektakulär und am Limit.
Die Action steht jetzt wieder auf:
Der GT86 betritt die internationale Rallyeszene!











