Morgen, ja morgen …

Auris Touring Sports Hybrid
Auris Touring Sports Hybrid

…fang ich ein neues Leben an.

So oder so ähnlich kommen mir die Ankündigungen der Autohersteller jetzt, vor der IAA, vor.

Immerhin ist das ja eine der grössten Automessen der Welt, sagt man. Zumindest nach der Fläche und Anzahl der Aussteller.

Aber ist es auch die Messe mit dem grössten Ausblick auf die Entwicklung der nächsten Zeit?

Da werden Autos mit 800 und mehr PS, mit 10-Zylinder-Dieselmotoren und andere „Einzelstücke“ hergezeigt.

Sogar Toyota als führender Hersteller in Sachen alternativer Antrieb stellt einen Alibi-Prototypen, mit über 400PS und Hybridantrieb im Kleid eines Yaris hin. Schön, zu zeigen, was technisch möglich ist – aber warauf soll man sich da als Händler/Verkäufer oder Kunde denn freuen? Da hätte die sich auch von Airbus einen Flieger ausleihen können und hinstellen – die Wahrscheinlichkeit, dass so ein Ding serienmässig zu kaufen sein wird, ist ähnlich gross.

Warum kein Auto, das so tatsächlich zu verkaufen sein könnte? Es kann ja ruhig ein sportlicher Yaris Hybrid sein – so 150-180PS drin, mit Elektroantrieb an der Hinterachse, zu einem noch leistbaren Preis – da könnt man sich schon drauf freuen.

Von den europäischen Herstellern sollen jetzt ja mehr Hybridfahrzeuge dort stehen. Ich bin gespannt und fahre morgen dort hin, um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen. Zeit wird’s, dass diese Technik mehr Menschen erreicht – weil Toyota alleine schaffts, zumindest in Deutschland,  nicht die Leute davon zu überzeugen. Obwohl jetzt sogar Anhängerbetrieb möglich ist – aber das ist jetzt ein anderes Thema.

Seit Jahren soll es ja „jetzt dann bald“ einen VW Golf mit alternativem Antrieb zu kaufen geben.

Schaun mer mal, morgen.

Auf jeden Fall hab ich schon mal einen Messetermin bei einem Hersteller von E-Bikes vereinbart.

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Wiewaswo – Autofahren macht Spaß?

GT86AeroA03 2013-08-15 14.44.48Es Es gibt tatsächlich viele Leute, die sich nur in die Blechkiste setzen, um von A nach B zu kommen. Das find ich schade.

So viele verschiedene Autos es gibt, so viele verschiedene Seiten der automobilen Fortbewegung können Freude machen!

Und immer gibt es Neues zu entdecken. Und sportliche Herausforderungen. Wobei „sportlich“ gar nichts mit Raserei zu tun haben muss. Ein Beispiel ist unser privates Hybridauto, der aktuelle Toyota Prius: mittlerweile fährt auch meine Frau das Ding im Alltag, bei uns im bayerischen Wald, deutlich unter 5l/100km Verbrauch. Bergauf, bergab, Kurzstrecken, Einkaufen – alles dabei. Total entspannt und sicher.

Langsam aber sicher kommen wir jetzt in den Bereich, in dem ich mich anstrengen muss, um sparsamer als sie zu fahren. Irgendwo muss der Mann ja besser sein als das Mädel, meiner Meinung nach. Wobei wir beide immer grad so schnell fahren, wie es erlaubt ist – also keinesfalls als Verkehrshindernis rumschleichen. Schon aus Prinzip, um nicht mit den Sonntagsmithutmercedesfahrern verwechselt zu werden.

Mein neues „Projekt“ in dieser Beziehung: ich arbeite an meiner Disziplin in Sachen Ideallinie auf der Strasse. Also versuche ich, jede Kurve, jede Kreuzung mit einem möglichst großen Radius zu durchfahren, ohne nachlenken zu müssen.

Was das bringen soll? Jeder, der schonmal ein Auto geschoben hat, wird mitbekommen haben, dass mit eingeschlangenen Rädern der Widerstand stark ansteigt. Also braucht man in der Situation mehr Energie, richtig? Und die muss der Antrieb des Autos bereitstellen – dafür ist Energiezufuhr nötig.

Wenn also die Idealline auf der Strasse getroffen wird, müsste der Gesamtverbrauch pro gefahrene Strecke sinken. Ich kanns noch nicht beweisen, aber das kommt noch. Bestimmt.

Wobei: Es gibt für mich auch die andere Seite der Medallie. Am letzten Wochenende haben wir uns wieder mal was geleistet. Mit dem Sportwagen Toyota GT86 in den Alpen, Deutschland, Österreich, Schweiz unterwegs gewesen. Und rund um den Bodensee. Also einmal quer durch Deutschland und wieder zurück. Knapp 1600km in 36 Stunden. War das ein Genuss! Pässe mit dem GT86 zu fahren, fast ohne Verkehr, mit komplett deaktivierten elektronischen Fahrhilfen, in den Kurven die Grenze zwischen Haft- und Gleitreibung zu suchen, zu finden und den heissen Ritt im Drift zu beherrschen – ist das ein geiles Gefühl!

Das kann vermutlich jemand, der schon Angst hat, im Winter in einem „rutschenden“ Auto zu sitzen, nicht nachvollziehen. Das ist halt eine andere Facette der Auto-Fahrerei – und ich ganz persönlich geniesse das sehr!

Auf der Autobahn, auf den „Verbindungsetappen“, fahr ich immer ganz gemütlich mit 120-150km/h, selten schneller, weil es keinen Zeitvorteil bringt, keine Herausforderung darstellt und mir erst recht keinen Spaß macht. Darum: Gesamtverbrauch auf der Tour mit dem 200PS – GT86 war 7,3lt/100km. Geht doch. Da hab ich kein schlechtes Gewissen.

Es kommt nicht auf die Größe an. Oder doch?

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Wenn schon Spoiler, dann richtig groß.

Gilt das auch für ganze Autos? Den Eindruck habe ich schon häufig.

Wenn man 10 Leute fragt, ist 8 davon egal, was der Nachbar/Verwandschaft/Freunde über das derzeitige oder neu anzuschaffende Auto denkt.

Und trotzdem fahren genausoviele ein Auto, das mindestens eine „Nummer“ größer ist, als sie es eigentlich brauchen. Für uns, geschäftlich, ist das ja in Ordnung. Dennoch wundere ich mich darüber.

Warum ist das so, dass Rentner mit einem 180PS-Diesel-Premiumfahrzeug im Jahr für grad mal12000km einen völlig leeren Kombi-Kofferraum rumfahren? Weil man möglicherweise mal einen Ausflug mit den Enkeln machen wird, dann alle Rücksäcke transportieren muss und dabei schnellstens bergauf überholen muss? Wäre ein möglicher Grund.

Oder liegt es doch an einem gewissen Geltungsbedürfnis?  Ist ja nix schlimmes, zu zeigen, dass man viel gearbeitet hat und sich was leisten kann. Aber warum gibt das keiner zu und schiebt irgendwelche anderen Argumente vor? Zum Beispiel das Komfort-Rückenschonungs-Argument: 12000km pro Jahr sind bei 50km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ein täglicher Aufenthalt im Auto von durchschnittlich 40 Minuten. Das müsste auch auf einem „einfacheren“ Sitz auszuhalten sein.

Das würde bedeuten: wesentlich geringere Kosten, dadurch könnte mal öfter oder weiter unterwegs sein, ohne das Budget zu strapazieren. Ach ja: dann wären die Strassen wieder voller. Dann lieber doch das größere  Auto zuhause in der Garage stehen lassen, gell?

Also kommts doch auf die Größe an – und es gibt, wie sonst auch, nur niemand zu!

Überzeugt oder nur gezeigt? Egal.

Heute war ein richtig guter Tag: zwar kein großartiges Geschäft gemacht, aber einen absoluten Schaltgetriebe-Verfechter bei einer ganz entspannten, ruhigen Probefahrt absolut von den Vorzügen des Vollhybrid-Systems überzeugt.

Na gut, seine Frau hat schon mitgeholfen und war von Anfang an auf meiner Seite.

Es ist trotzdem immer wieder schön, wie jemand bei der Demo-Fahrt an einem steilen Berg immer wieder versucht, das System an seine Grenzen zu bringen. Aber das Ding fährt einfach jedes Mal gleich souverän, gleichmässig, super-soft an. Manche könnens gar nicht glauben.

Eine liebe Kundin, die bei der Übernahme ihres Yaris Hybrid ganz fürchterlich nervös war, habe ich damit beruhigt, dass wir einige Male ganz langsam über die Schwelle in ihre Garage rein- und wieder rausgefahren sind. Ganz ruhig und ohne Stress rangieren, ohne aufheulenden Motor, ohne Angst, dass der Wagen gleich einen Satz nach vorne oder hinten macht – das geht in der vollkommenen Perfektion nur mit einem Toyota-Vollhybridler. Oder mit einem Elektroauto, na gut.

Mein Probefahrer kommt am Freitag zur Neuwagen – Bestellung. Ein guter Tag, wie gesagt. Mit gutem Gewissen.

Realistisch oder nicht?

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Über die Verbrauchsangaben – korrekt heisst es:

Ermittlung nach dem Messverfahren (§ 2 Nrn. 5,6,6a PKW-EnVKV in der jeweils gültigen Fassung)

wird ja viel diskutiert.

Realistisch oder nicht?

Die Werte müssen auf jeden Fall erreicht werden. Und zwar unter den Bedingungen, die nach der Richtlinie Grundlage für diese Prüfung sind. Das heisst, das Auto steht am Prüfstand (nicht auf der Strasse) , die Klimaanlage wird nicht eingeschaltet, die Reifen sind auf höchstmöglichen Luftdruck aufgepumpt, die Ausstattung des Autos ist so wenig umfangreich wie nur möglich (um Gewicht zu sparen) – und andere, kleine, allerdings legale „Tricks“ gibt’s auch noch. Das gilt für alle Hersteller gleich, mittlerweile wird sogar eine „Prüftstandserkennungssoftware“ ins Motorsteuergerät mit eingebaut. Zumindest von machen Herstellern.

So geht’s auch

Ein paar bessere Quellen, um vor dem Autokauf den tatsächlichen Verbrauch herauszubekommen, gibt’s schon. Zum Beispiel bei uns. Wir fahren ja unsere Vorführwagen, bei denen wir den echten Verbrauch ermitteln. Und unsere Kunden, die schon ein entsprechendes Auto fahren, erzählen uns auch von dem Verbrauch ihres Gefährts. Oder, man nutzt das Internet – hier kann man auch schön vergleichen: viele tausend Autofahrer tippen jede ihrer Tankungen bei www.spritmonitor.de ein. Einfach mal reinklicken. Und wenn was unklar ist: wir helfen gerne bei der Interpretation.

Hybrid fahren – das ist kompliziert!?

Absolut gar nicht!

Einen Vollhybrid-Toyota braucht man nicht aufzuladen und auch keinerlei komplizierte Bedienungsbesonderheiten zu beachten.

Einfach einsteigen, auf die Bremse treten, den Anlasser betätigen (je nach Ausstattung mit Startknopf oder Schlüssel), den Wählhebel auf „D“ wie „Drive“ bewegen, von der Bremse gehen – und los geht’s!

Zum Beschleunigen einfach auf Gaspedal treten – und beim Bremsen bereits auf den logischen Anzeigen dabei zusehen, wie die Bremsenergie erstmal in Strom umgewandelt wird -bevor beim stärkeren Bremsen das leistungsfähige, konventionelle hydraulische Bremssystem in Aktion tritt.

Auch beim Rollen oder Bergabfahren wird Energie nicht einfach ein Reibung und Wärme umgewandelt, sondern als elektrische Energie im bordeigenen Akku gespeichert.

Es gibt verschiedene Fahrtprogramme, die in erster Linie beeinflussen, wie schnell das System auf Bewegungen des Gaspedals reagiert – im Eco-Modus werden Gaspedalbefehle etwas verzögert umgesetzt, im Normalmodus wesentlich schneller – und im Power-Modus mit maximaler Reaktionsschnelligkeit.

Die Höchstleistung bei durchgetretenem Gaspedal ist immer gleich hoch, so dass zum Beispiel beim Überholen immer die maximale Kraft zur Verfügung steht.

Das Allerschönste für viele Fahrer: die absolut ruckfreie Fahrt und das in jeder Situation problemlos mögliche Anfahren, z.B. beim Parken, oder wenn man einen Randstein „erklimmen“ muss. Der Elektromotor stellt schon beim Anfahren, bei 0 km/h, volles Drehmoment und dadurch große Kraft beim Anfahren zur Verfügung!

Man könnte an einen Randstein hinfahren, ganz langsam Zentimeter für Zentimeter den Randstein erklimmen – und auf halber Höhe stehenbleiben und auch wieder anfahren, so feinfühlig lässt sich das Anfahren dosieren!

Also ganz, ganz einfach zu bedienen ist so ein System, einfacher als die allermeisten anderen Fahrzeuge.

Der geringe Verbrauch ist noch eine Zugabe dazu!

Am besten einfach selbst erleben, ich nehme mir gerne für eine Probefahrt Zeit, zeige es vorher selbst und lass dann jeden (mit Führerschein), der es will, diese entspannte Dimension des Fahrens selber erleben!

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