Überzeugt oder nur gezeigt? Egal.

Heute war ein richtig guter Tag: zwar kein großartiges Geschäft gemacht, aber einen absoluten Schaltgetriebe-Verfechter bei einer ganz entspannten, ruhigen Probefahrt absolut von den Vorzügen des Vollhybrid-Systems überzeugt.

Na gut, seine Frau hat schon mitgeholfen und war von Anfang an auf meiner Seite.

Es ist trotzdem immer wieder schön, wie jemand bei der Demo-Fahrt an einem steilen Berg immer wieder versucht, das System an seine Grenzen zu bringen. Aber das Ding fährt einfach jedes Mal gleich souverän, gleichmässig, super-soft an. Manche könnens gar nicht glauben.

Eine liebe Kundin, die bei der Übernahme ihres Yaris Hybrid ganz fürchterlich nervös war, habe ich damit beruhigt, dass wir einige Male ganz langsam über die Schwelle in ihre Garage rein- und wieder rausgefahren sind. Ganz ruhig und ohne Stress rangieren, ohne aufheulenden Motor, ohne Angst, dass der Wagen gleich einen Satz nach vorne oder hinten macht – das geht in der vollkommenen Perfektion nur mit einem Toyota-Vollhybridler. Oder mit einem Elektroauto, na gut.

Mein Probefahrer kommt am Freitag zur Neuwagen – Bestellung. Ein guter Tag, wie gesagt. Mit gutem Gewissen.

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Realistisch oder nicht?

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Über die Verbrauchsangaben – korrekt heisst es:

Ermittlung nach dem Messverfahren (§ 2 Nrn. 5,6,6a PKW-EnVKV in der jeweils gültigen Fassung)

wird ja viel diskutiert.

Realistisch oder nicht?

Die Werte müssen auf jeden Fall erreicht werden. Und zwar unter den Bedingungen, die nach der Richtlinie Grundlage für diese Prüfung sind. Das heisst, das Auto steht am Prüfstand (nicht auf der Strasse) , die Klimaanlage wird nicht eingeschaltet, die Reifen sind auf höchstmöglichen Luftdruck aufgepumpt, die Ausstattung des Autos ist so wenig umfangreich wie nur möglich (um Gewicht zu sparen) – und andere, kleine, allerdings legale „Tricks“ gibt’s auch noch. Das gilt für alle Hersteller gleich, mittlerweile wird sogar eine „Prüftstandserkennungssoftware“ ins Motorsteuergerät mit eingebaut. Zumindest von machen Herstellern.

So geht’s auch

Ein paar bessere Quellen, um vor dem Autokauf den tatsächlichen Verbrauch herauszubekommen, gibt’s schon. Zum Beispiel bei uns. Wir fahren ja unsere Vorführwagen, bei denen wir den echten Verbrauch ermitteln. Und unsere Kunden, die schon ein entsprechendes Auto fahren, erzählen uns auch von dem Verbrauch ihres Gefährts. Oder, man nutzt das Internet – hier kann man auch schön vergleichen: viele tausend Autofahrer tippen jede ihrer Tankungen bei www.spritmonitor.de ein. Einfach mal reinklicken. Und wenn was unklar ist: wir helfen gerne bei der Interpretation.

Hybrid fahren – das ist kompliziert!?

Absolut gar nicht!

Einen Vollhybrid-Toyota braucht man nicht aufzuladen und auch keinerlei komplizierte Bedienungsbesonderheiten zu beachten.

Einfach einsteigen, auf die Bremse treten, den Anlasser betätigen (je nach Ausstattung mit Startknopf oder Schlüssel), den Wählhebel auf „D“ wie „Drive“ bewegen, von der Bremse gehen – und los geht’s!

Zum Beschleunigen einfach auf Gaspedal treten – und beim Bremsen bereits auf den logischen Anzeigen dabei zusehen, wie die Bremsenergie erstmal in Strom umgewandelt wird -bevor beim stärkeren Bremsen das leistungsfähige, konventionelle hydraulische Bremssystem in Aktion tritt.

Auch beim Rollen oder Bergabfahren wird Energie nicht einfach ein Reibung und Wärme umgewandelt, sondern als elektrische Energie im bordeigenen Akku gespeichert.

Es gibt verschiedene Fahrtprogramme, die in erster Linie beeinflussen, wie schnell das System auf Bewegungen des Gaspedals reagiert – im Eco-Modus werden Gaspedalbefehle etwas verzögert umgesetzt, im Normalmodus wesentlich schneller – und im Power-Modus mit maximaler Reaktionsschnelligkeit.

Die Höchstleistung bei durchgetretenem Gaspedal ist immer gleich hoch, so dass zum Beispiel beim Überholen immer die maximale Kraft zur Verfügung steht.

Das Allerschönste für viele Fahrer: die absolut ruckfreie Fahrt und das in jeder Situation problemlos mögliche Anfahren, z.B. beim Parken, oder wenn man einen Randstein „erklimmen“ muss. Der Elektromotor stellt schon beim Anfahren, bei 0 km/h, volles Drehmoment und dadurch große Kraft beim Anfahren zur Verfügung!

Man könnte an einen Randstein hinfahren, ganz langsam Zentimeter für Zentimeter den Randstein erklimmen – und auf halber Höhe stehenbleiben und auch wieder anfahren, so feinfühlig lässt sich das Anfahren dosieren!

Also ganz, ganz einfach zu bedienen ist so ein System, einfacher als die allermeisten anderen Fahrzeuge.

Der geringe Verbrauch ist noch eine Zugabe dazu!

Am besten einfach selbst erleben, ich nehme mir gerne für eine Probefahrt Zeit, zeige es vorher selbst und lass dann jeden (mit Führerschein), der es will, diese entspannte Dimension des Fahrens selber erleben!

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Hybrid – kann das Spass machen?

WIE JETZT? FAHRSPASS ODER HYBRID?

Auf jeden Fall geht beides!

Es ist wie mit vielen anderen Dingen: schwer fällt es uns, sich von jahrelangen, jahrzehntelangen Gewohnheiten zu verabschieden. Ein Vollhybridauto bietet hervorragende Fahrleistungen. Der Eindruck, der beim Fahren entsteht, ist jedoch vollkommen anders als bei einem konventionell motorisierten Fahrzeug. In vielen Testberichten ist daher die Rede von „Gummibandeffekt“ oder ähnlichem. Im Alltag sieht es aber so aus, dass zum Beispiel ein Überholvorgang schneller, stressfreier und viel einfacher funktioniert als mit anderen PKW!

Ganz klar ist: Die zur Verfügung stehende Leistung wird komplett, ohne irgendwelche Schaltvorgänge, unmittelbar und in jeder Situation ganz einfach durch Durchtreten des Gaspedals zu 100% abgerufen. Einfacher geht’s nicht – und schneller auch nicht!

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Womit am Besten fahren?

Welchen Antrieb werden Autos zukünftig haben? Kommt darauf an, wen man fragt. Journalisten, Entwicklungsingenieure, Autohersteller, Wissenschaftler – jeder hat seine eigene Meinung.

Die allermeisten Hersteller haben keinen bezahlbaren, keinen gut funktionierenden oder gar keinen Hybridantrieb im Programm – und setzen auf die Verbesserung von
Diesel- oder Benzinmotoren.

Das macht Toyota auch, aber kann zusätzlich die absolut ausgereiften, top-
zuverlässigen Hybridaggregate anbieten. Der Prius war der Vorreiter und ist in der dritten Modell-Generation verfügbar, mittlerweile gibt’s mit dem Toyota Vollhybridantrieb auch den Yaris, den Auris, ganz neu den Auris
TouringSports als Kombi, den 7-sitzigen Prius+ , die Lexus-Modelle und den Prius PlugIn – den man an der Steckdose aufladen kann und der dann für die allermeisten Strecken genug elektrische Energie an Bord hat, so dass der Verbrennungsmotor gar nicht mehr anspringen muss.

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