Schluss. Aus. Vorbei. Los gehts!

Was heisst das eigentlich, das Jahr ist vorbei?

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Wie könnte das sein, jeder fängt doch zu einem anderen Zeitpunkt an. Und das Leben beginnt immer wieder neu: ein neues Haus, ein neuer Freund, eine neue Liebe, ein neues Kind, ein neues Auto … viele Ereignisse oder Dinge können einen Neuanfang bedeuten.

So gesehen könnte auch der Neujahrstag ein Neuanfang sein:

Neue Ziele und Verhaltensweisen, die man sich ab ersten Januar vornimmt – und meist am Ende des ersten Monats des neuen Jahres wieder – naja, vielleicht nicht vergessen, aber zumindest als vermeintlich weniger wichtig verdrängt hat.

Dann fangen wir doch gleich am Besten damit an!

Jeder mit dem, was er am allerbesten kann – dann machte auch noch Spaß!

 

Runterfahren 2013

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Hochverehrtes Publikum,

Jahr für Jahr starten in der Vorweihnachtszeit die gleichen, fast immer gut-, manchmal sogar ehrlich gemeinten Aufrufe:

Die „staade“ Zeit soll doch dafür genutzt werden, sich Zeit für die Familie oder eigene Belange zu nehmen. Weg von Stress und Hektik, „Entschleunigung“ ist auch so ein Wort.

Funktioniert das wirklich? Oder ist ein ganz normaler Arbeitstag oft nicht entspannter und auch besinnlicher als die festlichen Tage der Völlerei im Kreise der Verwandtschaft? Wobei das schon auch seinen ganz eigenen Reiz hat.

Jetzt sind wir also mittendrin, in der Entspannungsphase. Im Hinsicht auf jegliche körperliche Tätigkeit Tiefschlaf, sozusagen.

Schön, wenn man sich die Zeit nimmt, um sich in Gedanken über das nun fast vergangene Jahr zu verlieren und über Sinn und Unsinn so mancher Entscheidung nachzudenken.

In den letzten Tagen habe ich ein Zitat gelesen, das von Franz von Assisi stammen soll:

Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst Du das „Unmögliche“

So wäre das nächste Jahr doch zu schaffen:

Machen wir das, was wir ohnehin tun müssen, ohne uns darüber zu beschweren. Dann noch das, was wir können und wo wir vielleicht sogar Freude dran haben. Und schon funktionieren auch Sachen, von denen man das vorher nie geglaubt hat – ganz einfach nach dem Motto:

„Nichts ist unmöglich“

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen, dass Ihr die Feiertage und den Jahreswechsel so verbringen könnt, wie Ihr selbst die grösste Freude dran habt und dadurch Kraft tanken könnt!

Die werden wir alle auch im nächsten Jahr wieder brauchen.

Und denkt immer dran: Richtig entspannen kann man auch ganz einfach beim Rumfahren-in-der-Gegend mit einem Vollhybrid-Auto!

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Beobachtungen im Alltag

Ich stand heute eine Zeitlang an einer, zugegebenermassen etwas engen, Parkhauseinfahrt und habe doch einige Fahrer beobachten können.

Die lustigen Videos auf Youtube übertreiben tatsächlich überhaupt nicht.

Es entsteht der Eindruck: je länger das Auto ist, desto kürzer wird der linke Arm des Fahrers, den er zur Ticketentnahme benutzen muss.

In dicken SUV’s sitzen offensichtlich fast immer kleine Frauen, und bei Kompaktwagen ist es offensichtlich am häufigsten notwendig, zum Ticketziehen auszusteigen.

Eine große Schaumstoffrolle an den vorderen Ecken des Autos würde auch vielen Fahrern einigen Stress ersparen – wär schon super, wenn man einfach bis zum Kontakt fahren könnte und dann weiter einschlägt.

Früher gabs doch für den Käfer mal die Peilstäbe auf den Kotflügeln. Konnten da die Leute noch ehrlich zugeben, dass sie in 2 Meter Abstand nicht zuverlässig auf 20 cm genau schätzen können? Oder wär man heute auch gar nicht zu stolz dazu und solche Peilstäbe wären ein Verkaufsschlager? Sollte mal jemand probieren …

Das kurioseste war aber ein Rollerfahrer, der gleich hinter einem Auto rauswollte und die Schranke dann voll auf die Mütze, eigentlich auf den Helm, bekam. Der hat mich ganz bös angeschaut, weil ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte 😉. Naja, zumindest blieb er einigermassen aufrecht.

Fällt den Werbeleuten nichts besseres ein?

Heute hab ich, nicht zum ersten Mal, eine Autowerbung gesehen, in der die SMS – Vorlesefunktion als einziges Merkmal des ganzen Autos dargestellt wird.

Ist es wirklich schon so weit?

Sind Smartphones, Tablets und andere Kommunikationsgeräte schon so viel gefragter als Autos, dass den Herren Konstrukteuren und Marktforschern nix besseres einfällt, als solche Funktionen eines Mobiltelefone einfach nachzuahmen?

Ist das wirklich alles – oder zumindest eines der Wichtigsten Merkmale eines modernen Autos?

Warum macht sich denn niemand Gedanken darüber, wie man das Fahrerlebnis in den Vordergrund stellen kann, wie man die Faszination, die Emotionen darstellen könnte?

Ach so, die gibts bei modernen Autos gar nicht? Da würde man sich aber täuschen – mehr sag ich dazu nicht.

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Sicher und nur vermeintlich sicher?

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Kein aktueller Testbericht über ein neues Auto, ohne dass der Autor auf die vorhandenen oder nicht vorhandenen Sicherheitssysteme hinweist.

Damit gemeint sind solche Dinge wie Verkehrszeichenerkennung, Abstandsradar, Toter-Winkel-Warner, Spurhalteassistent, Notfall-Selbstbremsfunktion und andere mehr.

Die Journalisten bewerten ein Fahrzeug besser, je mehr solche Dinge bestellbar sind. In den allermeisten Fällen gegen mehr oder weniger horrende Aufpreise.

Macht das in der Praxis auch Sinn? Zumindest darf man es in Frage stellen. Je mehr Assistenzsysteme vorhanden sind, umso mehr Signale und Hinweise muss der Fahrer auch beachten. Eventuell sogar bei jedem Fahrtantritt entsprechend konfigurieren/aktivieren.

Ich meine: am sinnvollsten sollte der Fahrer immer auf die Straße vor ihm konzentriert sein – es gibt einige wenige Dinge, die dabei helfen können, z.B. ein HeadUp-Display, damit man wirklich nicht von der Fahrbahn vor einem wegschauen muss. Und wenn man tatsächlich zu spät reagiert (was aber bei entsprechender Konzentration und angepasster Geschwindigkeit nicht der Fall sein dürfte), dann ist natürlich ein entsprechender Bremsassistent sinnvoll. Genauso das ABS oder das elektronische Stabilitätsprogramm, das bei überraschend veränderten Strassenverhältnissen dabei helfen kann, auf dem rechten Weg zu bleiben.

Aber sonst? Vor allem für Leute, die mit vielen verschiedenen Autos fahren müssen oder wollen – z.B. Mietwagen oder Firmenfahrzeuge- könnten die verschiedenen Blink- und Tonsignale wesentlich ablenkender wirken, als der Sicherheitsgewinn dadurch ist.

Wer ein Verkehrszeichen nicht erkennt, ist definitiv entweder zu schnell, unkonzentriert oder zum Fahren nicht geeignet, weil er zu schlecht sieht. Warum also die Verkehrszeichenerkennung? Wer auf der Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung nicht erkennt, der wird auch nicht bremsen, wenn die Regelung im Armaturenbrett angezeigt wird.

Wer sich auf der Autobahn drauf verlassen muss oder will, dass ihn sein Auto automatisch vor dem seitlichen Verlassen der Fahrbahn abhält, sollte vielleicht doch auf die Schiene umsteigen.

Wer das Geld für den Aufpreis der Sicherheitssysteme in der gleichen Höhe dafür anlegt, ein oder mehrere Sicherheitstrainings zu besuchen, fährt meiner Meinung nach genauso sicher und hat viel mehr Spaß beim Fahren. Und, nicht zu vergessen: wer bewusst um Kurven fährt, seine Geschwindigkeit bewusst wählt, fährt mit geringerem Kraftstoff- und Reifenverbrauch und hat noch dazu viel weniger Bremsenverschleiss.

Eine Frage ist ohnehin noch unbeantwortet: wenn ein System versagt und der Fahrer dadurch -im schlimmsten Fall – einen anderen Menschen verletzt, wird die Verantwortung auch nicht der jeweilige Hersteller übernehmen, sondern der Fahrer muss dafür gerade stehen.

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