Alternative Antriebe auf IAA

2013-09-22 13.18.25

Ein paar Tage nach dem IAA – Besuch habe ich mir Zeit gelassen.

Irgendwie war jetzt nichts, was mich so richtig begeistert. Wie beim iPhone. Nicht wirklich was Neues oder wenigstens eine ganz neue, mutige Form.

Sind die Ideen ausgegangen? Nein, es gab schon ein paar Ansätze. Der Lexus LF-NX mit wirklich coolem, aber noch nicht serientauglichem Design. Der BMW i3 mit Carbon-Karosserie und Elektro (Hybrid) – Antrieb – leider klein und teuer. Die in Köln bei Toyota Motorsport gebaute Yaris Hybrid – Studie – da sollte die Reise hingehen, mit etwas weniger Leistung vielleicht schon bald für die Serie reif? Das Alfa – Mittelmotorcoupe – die Italiener können halt Autos designen. Der BMW i8 – leider einfach sehr teuer.

Der erste i8 war jetzt ungetarnt bei uns im Bayerischen Wald auf der Strasse. Optisch von vorne so-lala, von hinten der Hammer. Ganz seltsam, oder sagen wir ungewoht, der Sound von aussen: beim langsamen Fahren wie ein Rasenmäher, wenn der Fahrer Gas gibt, wie die Trompeten von Jericho. Aber insgesamt doch ein relativ „normaler“ Sportwagen.

Was einfach immer noch fehlt: ein günstiges Auto, das bei kurzen Strecken mit möglichst hohem Anteil an preiswerter Energie (Elektrisch!) fährt und dennoch keine Einschränkungen in Sachen Reichweite und praktischer Nutzen hat. So wie der Toyota Prius Plug-in, den es ja schon fast ein ganzes Jahr zu kaufen gibt. Etwas mehr Batteriekapazität sollte man sich bestellen können. Und das alles noch etwas günstiger, wenns geht.

Wenn wir gerade beim Wünsch-Dir-Was sind: Wenn mich persönlich aktuell für ein Auto wirklich begeistern würde, dann wär das ein maximal 4,30 langer Hochdach – Kombi mit traktionsstarkem Hybrid – Allradantrieb, der über eine elektrische Reichweite von 50-70km verfügt und wie der Prius PlugIn in einer Stunde an einer Haushaltssteckdose aufgeladen werden kann. Mit einfacher, pflegeleichter Innenausstattung und simpel bedienbarem Multimedia-System – ToyotaTouch ist da schon sehr nahe dran. Und aussen mit unlackierten Stossfängern, die den Namen auch verdienen und den einen oder anderen Parkrempler wegstecken. Apropos Parken: eine Rückfahrkamera muss natürlich auch drin sein. Aber das ist ja heute auch schon üblich.

Könnte das ein neues iPhone unter den Autos sein? Mehr Nutzungsmöglichkeiten und und in jeder Situation verwendbar. Langstrecke, Stadt, Autobahn, Transport, Skiurlaub – überall, wo man halt unterwegs sein will oder muss.

Vielleicht findet man so was ja auf der nächsten IAA. Zu einem Preis, den sich ein fleissig arbeitender Familienvater auch leisten kann. Bis bald!

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Autor: Michael Ströher

Auto- und Motorradldamisch seit kurz nach der Geburt. Toyota - Profi und Fan von allem, was auf Rädern Spaß macht. Hybrid - Junkie - mit eigener Meinung.

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