Yaris. Style und Spaß.

Yaris. Style und Spaß.

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Im Prinzip geht alles.

Aber ohne Strom geht nichts. 

Dieser Spruch gilt auch für das Auto – und hier im speziellen für die Starterbatterie, ohne die einfach gar nichts geht.

Moderne Batterien sind weitgehend wartungsfrei – haben aber dennoch kein ewiges Leben. Ganz im Gegenteil, durch immer mehr Elektronik im Auto sind die Stromspender stark belastet und geben oft schon nach wenigen Jahren den Geist auf.

Auch die Überprüfung der Akkus wird immer aufwendiger: ein einfaches Messen der Spannung reicht schon lange nicht mehr aus, um zu beurteilen, ob die Startsicherheit in der nächsten Zeit gegeben sein wird.

Hier mal der Ablauf eines ordentlichen Batterietests:

Erstmal muss klar sein, wo die Batterie eingebaut ist. Ein Profi weiß das, kann aber bei verschiedenen Fabrikaten auch schon mal ins Grübeln kommen. Eventuell müssen diverse Verkleidungen und/oder Abdeckungen demontiert werden.

Dann muss der Typ der Batterie erkannt und die Typangabe entschlüsselt werden. Es gibt zum Beispiel die Kapazitätsangaben in CCA, JIS, DIN, SAE, IEC oder EN-Norm. Die Angabe ist irgendwo auf der Batterie zu finden.

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In diesem Fall also JIS 115D31L.

Jetzt kommt 1500.- Euro teures Spezial-Testgerät zum Einsatz. Hier wird sofort nach dem Anschliessen die aktuelle Spannung angezeigt.

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Den korrekten Code eingeben, und die Temperatur der Batterie messen – das ist wichtig zur Kalkulation der Startleistung des Akkus.

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Der Test läuft an.

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Ein nicht ganz korrekte Funktion wird festgestellt.

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Zur Kontrolle müssen die Scheinwerfer eingeschaltet werden (das Gerät erkennt das), dann wieder ausgeschaltet – und ein erneuter Test erfolgt.

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Ergebnis: obwohl die Batterie ausreichend geladen ist, muss sie in diesem Fall für sichere Starteigenschaften erneuert werden.

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Der Ladezustand wäre ja noch in Ordnung – aber die Leistung wird nicht mehr reichen .

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Das Ergebnis kann gespeichert und auch ausgedruckt werden.

Das Ganze erledigen wir zu fast jeder Zeit und kostenlos.

Nicht ganz uneigennützig: Wir kommen auch am Wochenende, Feiertags oder Nachts zu unseren netten Kunden, wenn sie ein Problem haben. Wenn wir auf diese Art sicherstellen können, dass kein Auto startunfähig liegenbleibt – können wir auch im Bett liegenbleiben. Und allen geht’s besser.

Eben besser bewegt.

Warum haltet Ihr uns für blöd?

Liebe Mineralöler oder Benzinverkaufsfuzzis,

wie immer ihr Euch auch nennen mögt:

Sagt mal, warum haltet Ihr uns denn für so blöd?

Meint Ihr ernsthaft, dass Euch irgendjemand glaubt, ein täglicher (!!) Spritpreisunterschied vom Morgen zum Abend von 15 Cent je Liter wäre durch irgendwas gerechtfertigt?

Der „Materialanteil“ liegt je etwa bei 70 Cent je Liter, schwankt also der Ölpreis um über 20% am Tag? Wollt Ihr das behaupten?

Oder der Dollar, Kursverschiebungen könnten ja auch schuld sein. Der Dollar müsste also am Morgen mehr wert sein wie Abends. Meistens, jedenfalls, derzeit.

Oder sinds die Transportkosten? Bekommen die Fahrer am Wochenende weniger Geld? Oder wird die Spätschicht mal besser und mal schlechter bezahlt?

Oder liegt daran, dass ihr schamlos und schonungslos dann abkassiert, wenn sowieso getankt werden muss – und in der restlichen Zeit zum normalen Preis zurückkehrt?

Mal nachgedacht: Würdet ihr beim einem Bäcker einkaufen, der seine Ware jeden Wochentag zu ganz unterschiedlichen Preisen anbietet? Es würde doch niemand am Donnerstag eine Breze für 15 Cent kaufen und am Wochenende für einen Euro – jeder ginge dann zu einem Bäcker, der immer einen vernünftigen Preis anbietet.

Aber da habt Ihr uns Verbraucher ja ganz schon gut erzogen, über die Jahre hinweg. Und Eure Taktik mit den Hochs und Tiefs ändert Ihr auch unregelmäßig, damit sich keiner drauf einstellen kann. Ganz schön schlau. Glaubt Ihr das wirklich?

Haltet Ihr uns Verbraucher für so blöd? Behaltet Euch Eure Sammelpunkte und steckt das Geld für die Flyer in vernünftige Produkte, schaut zu, dass weniger Ablagerungen vom Bio-Anteil im Diesel in den Fahrzeugen bleibt. Das wär doch mal eine Herausforderung! Oder eine zusätzliche Anzeige an der Preistafel: „Letzte Preisänderung vor 72 Stunden“. Als Qualitätsmerkmal.

Leider brauchen wir Euch. Noch. Ich hoffe drauf: Wasserstoff kaufen wir mal nicht bei Euch, wenn es soweit ist. Und Strom auch nicht.

Außer, Ihr behandelt uns jetzt mal ordentlich. Fragt uns doch mal, was wir wollen und handelt danach!

Sprit1

Jeder kriegt sein Fett weg

Aktuell steht in der AutoBild der interessanteste Artikel ganz zum Schluss. Auf Seite 96 der Ausgabe Nr. 40 vom 02.10.2013 schreibt Matthias Moetsch über den Porsche Panamera:

„So betörend die Fahreigenschaften, so abtörnend war das Drumherum. Denn das Auto ist eine fette Qualle: 20cm zu lang, zehn zu breit, fünf zu hoch. … wie Baumarkt-Tuning… wenn deutsche Ingenieure das dürften, was sie können, hätten wir wieder mehr Autos für Enthusiasten – statt für Angeber.“

Huch!

So ehrlich? Ist der Mann alleine mit seiner Meinung? Ich meine: er hat absolut recht! Und mit meiner Einstellung bin ich nicht alleine, das zeigt sich auch sehr schön an Leserbriefen in den entsprechenden Zeitschriften.

Bin ich einer der von Matthias Moetsch angesprochenen Enthusiasten? Kann schon sein. Davon gibt es aber jede Menge, wie schon gesagt.

Autos mit viel Leistung und furchtbar großen, schweren Blechgehäusen sind einfach weder sinnvoll noch zeitgemäss. Sie suggerieren Sicherheit, die nicht vorhanden ist. Sie sind nicht effizient und schon gar nicht sind sie in der Lage, richtige Fahrfreude zu vermitteln.

Denn Fahrspaß hat gar nichts mit der maximal erreichbaren Geschwindigkeit zu tun, sondern mit dem Gefühl, dem „Spüren“ der Straße. Mit Gefühl den Kurvenradius ganz genau erreichen. Wenn die Lenkung schon fast dem gedachten Muskel-Befehl gehorcht, reden manche vom „Go-Kart-Feeling“.

Warum sollte ein Auto über 5m lang sein, wenn vier Personen, notfalls auch fünf, auf 4,5m genauso bequem sitzen können und genausoviel Kofferraum zur Verfügung haben?

Oder eben die Fahrspaß-Meister: Kompakte Sportwagen mit relativ wenig Gewicht lassen sich sehr effizient mit verblüffend niedrigen Kraftstoff-Verbräuchen bewegen und sind dabei sehr flott unterwegs.

Und sehen einfach gut aus! Aktuell der Alfa 4C. Oder, etwas bezahlbarer und absolut problemlos im Alltag:

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Unser Toyota GT86. Mein absoluter Liebling.

Wie war nochmal der Spruch?

Wer mich mit dem Auto überholt, ist entweder lebensmüde oder heisst Walter Röhrl. Das gilt zumindest auf der Landstrasse und bei einigermassen legaler, selbstauferlegter Geschwindigkeitsbegrenzung .

Wer jetzt meint, so ein GT86 hat keine zeitgemässe Ausstattung, der täuscht sich gewaltig. Der kann sogar ganz weit vorne sein:  Mit dem Toyota Hotspot als mobiler Internet (W-LAN) – Zugangspunkt verwendbar. Für die ganz junge Generation, für die das Auto (angeblich) gar nicht mehr so wichtig ist.

 	Image Bilder 2013 Hotspot

Damit einfach jeder bekommt, was er will. Vollkommen zufrieden.

Überzeugt oder nur gezeigt? Egal.

Heute war ein richtig guter Tag: zwar kein großartiges Geschäft gemacht, aber einen absoluten Schaltgetriebe-Verfechter bei einer ganz entspannten, ruhigen Probefahrt absolut von den Vorzügen des Vollhybrid-Systems überzeugt.

Na gut, seine Frau hat schon mitgeholfen und war von Anfang an auf meiner Seite.

Es ist trotzdem immer wieder schön, wie jemand bei der Demo-Fahrt an einem steilen Berg immer wieder versucht, das System an seine Grenzen zu bringen. Aber das Ding fährt einfach jedes Mal gleich souverän, gleichmässig, super-soft an. Manche könnens gar nicht glauben.

Eine liebe Kundin, die bei der Übernahme ihres Yaris Hybrid ganz fürchterlich nervös war, habe ich damit beruhigt, dass wir einige Male ganz langsam über die Schwelle in ihre Garage rein- und wieder rausgefahren sind. Ganz ruhig und ohne Stress rangieren, ohne aufheulenden Motor, ohne Angst, dass der Wagen gleich einen Satz nach vorne oder hinten macht – das geht in der vollkommenen Perfektion nur mit einem Toyota-Vollhybridler. Oder mit einem Elektroauto, na gut.

Mein Probefahrer kommt am Freitag zur Neuwagen – Bestellung. Ein guter Tag, wie gesagt. Mit gutem Gewissen.