Rückblickend auf einen Tag wie heute

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Jeder Tag dürfte nicht so sein. Nein.

Wenn dir morgens schon der berühmte Stock zwischen die Füße geworfen wird – wenn ein geplantes Projekt nicht funktioniert, du kannst gar nix dafür (weil sich eben ein anderer nicht entscheiden kann, nicht hü, nicht hott) und darfst dir die Prügel dafür abholen.

An anderen Dingen war ich selber schuld, weil ich eine Information eben nicht genau genug gelesen habe und genau auf den Trick an der Sache reingefallen bin – kostet schon wieder einen Haufen Geld.

Ein nicht ganz korrekt eingestelltes Zitat auf einer Homepage hat mir eine Abmahnung beschert.

Das Videospiel auf eBay sind auch nicht verkauft worden, die gekaufte gebrauchte CD (auf die ich mich gefreut hatte)  ist leider falsch verschickt worden und die geplante Klassenreise der Tochter wird teurer als der diesjährige Familenurlaub – ich vergönns ihr aber trotzdem.

Ein Distikt-Manger schickt mir eine E-Mail, dass ihm ein Termin kurzfristig abgesagt wurde und er nun zum Termin zu mir kommen würde, ob das passt. Ja klar, ich bin doch gern der Lückenfüller. Da kommt man sich schon ernstgenommen vor, oder?

Andersrum gabs aber ein paar Highlights, die das Leben wieder lebenswert machen:

Eine Kundin bedankt sich per Lebkuchen-Paket für den geleisteten Service! Das ist in der Form auch eine Premiere -dankeschön, Familie S.!

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Oder eine andere Kundin, die ich beim Einkaufen getroffen hab, kommt mit der Funktion von ein paar der vielen Knöpfe im Auto nicht klar. Wir haben uns das gemeinsam nochmal angesehen, ich habs ihr erklärt und dabei viel Spaß gehabt.

Und ganz zum Schluss, kurz vorm Heimgehen, noch ein Anruf einer ganz lieben Kundin. Morgen kommt ihr Mann zu uns, der sich im Hintergrund des Telefongesprächs immer wieder bemerkbar macht: „Moagn kimmi fei, sogs eam!“ . Ja, hat sie getan, die Ersatzteile für ihr Auto geb ich ihm morgen mit.

Ich freu mich schon, vielleicht gibts da auch wieder was zum lachen mit ihm. Also, auf ein Neues!

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Warm, wärmer, Autoheizung. Und schnell solls gehen.

Wer ins kalte Auto einsteigt und keine Standheizung hat, will natürlich möglichst schnell eine angenehme Temperatur im Innenraum.

Aber ganz egal, ob die Heizung manuell gesteuert wird oder ob eine Klimaautomatik für die Wohlfühltemperatur sorgt:

Es bringt nichts, den Heizungsregler bei kaltem Motor auf ganz maximale Temperatur zu stellen.

Erst wird das Wasser für den Motor aufgewärmt, dann erst öffnet das Thermostat und auch die Heizung bekommt von der Wärmeenergie  etwas ab.

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Die Klimaautomatik (oder automatische Heizungsregelung) macht das selbsttätig:

Das Gebläse wird erst dann auf höhere Leistung gebracht, wenn die Temperatur im Wärmetauscher des Fahrzeugs hoch genug ist, um den Innenraum effektiv zu erwärmen. Es bringt daher auch nichts, die Temperatur bei kaltem Motor höher einzustellen: er wird deswegen nicht schneller warm.

Also bei der Klimaautomatik die Temperaturregelung einfach immer auf „Wohlfühltemperatur), meist zwischen 20 – 23 °, einstellen.

28° oder mehr würde man mit  dicker Kleidung ohnehin nicht aushalten 😉

Noch wichtig: wenn eine Klimaanlage vorhanden ist, sollte diese auch im Winter immer wieder mal laufen. Zum einen funktioniert damit auch die Beschlagentfernung wesentlich besser und zum anderen wird die Zuverlässigkeit und der Anlage erhöht, wenn das im System befindliche Kompressoröl immer wieder mal durch die Leitungen gepumpt wird und damit die Dichtungen/O-Ringe geschmeidig hät. Das sichert auf längere Zeit die Dichtigkeit der Klimaanlage.

Was benutzt wird, funktioniert länger! Gilt auch in vielen anderen Bereichen – technische Dinge, die nur rumstehen, gehen einfach von selbst kaputt.

Im Prinzip geht alles.

Aber ohne Strom geht nichts. 

Dieser Spruch gilt auch für das Auto – und hier im speziellen für die Starterbatterie, ohne die einfach gar nichts geht.

Moderne Batterien sind weitgehend wartungsfrei – haben aber dennoch kein ewiges Leben. Ganz im Gegenteil, durch immer mehr Elektronik im Auto sind die Stromspender stark belastet und geben oft schon nach wenigen Jahren den Geist auf.

Auch die Überprüfung der Akkus wird immer aufwendiger: ein einfaches Messen der Spannung reicht schon lange nicht mehr aus, um zu beurteilen, ob die Startsicherheit in der nächsten Zeit gegeben sein wird.

Hier mal der Ablauf eines ordentlichen Batterietests:

Erstmal muss klar sein, wo die Batterie eingebaut ist. Ein Profi weiß das, kann aber bei verschiedenen Fabrikaten auch schon mal ins Grübeln kommen. Eventuell müssen diverse Verkleidungen und/oder Abdeckungen demontiert werden.

Dann muss der Typ der Batterie erkannt und die Typangabe entschlüsselt werden. Es gibt zum Beispiel die Kapazitätsangaben in CCA, JIS, DIN, SAE, IEC oder EN-Norm. Die Angabe ist irgendwo auf der Batterie zu finden.

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In diesem Fall also JIS 115D31L.

Jetzt kommt 1500.- Euro teures Spezial-Testgerät zum Einsatz. Hier wird sofort nach dem Anschliessen die aktuelle Spannung angezeigt.

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Den korrekten Code eingeben, und die Temperatur der Batterie messen – das ist wichtig zur Kalkulation der Startleistung des Akkus.

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Der Test läuft an.

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Ein nicht ganz korrekte Funktion wird festgestellt.

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Zur Kontrolle müssen die Scheinwerfer eingeschaltet werden (das Gerät erkennt das), dann wieder ausgeschaltet – und ein erneuter Test erfolgt.

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Ergebnis: obwohl die Batterie ausreichend geladen ist, muss sie in diesem Fall für sichere Starteigenschaften erneuert werden.

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Der Ladezustand wäre ja noch in Ordnung – aber die Leistung wird nicht mehr reichen .

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Das Ergebnis kann gespeichert und auch ausgedruckt werden.

Das Ganze erledigen wir zu fast jeder Zeit und kostenlos.

Nicht ganz uneigennützig: Wir kommen auch am Wochenende, Feiertags oder Nachts zu unseren netten Kunden, wenn sie ein Problem haben. Wenn wir auf diese Art sicherstellen können, dass kein Auto startunfähig liegenbleibt – können wir auch im Bett liegenbleiben. Und allen geht’s besser.

Eben besser bewegt.